Auslöser der Reaktion war ein Angriff dschihadistischer Kämpfer auf die katholische Pfarrei St. Louis de Montfort in Meza in der Provinz Cabo Delgado im Norden von Mosambik. Der Anschlag ereignete sich am 30. April 2026. Angreifer setzten lokalen Berichten zufolge die Kirche, das Pfarrbüro sowie weitere Gebäude des kirchlichen Geländes in Brand, darunter auch einen Kindergarten. Todesopfer waren nicht zu beklagen, es sollen aber Medienberichten zufolge mindestens 22 Menschen gefangen genommen worden sein.
Die Pfarrei St. Louis de Montfort wurde 1946 gegründet und war ein Symbol der katholischen Präsenz im Norden von Mosambik. Dort leben mehrheitlich Muslime, während im Rest des Landes der Anteil der Christen überwiegt.
Bischof Antonio Juliasse Ferreira Sandramo aus Pemba veröffentlichte die Erklärung auf den sozialen Kanälen seiner Diözese und bezeichnete sie als „Zeichen der Hoffnung und Symbol menschlicher Brüderlichkeit“. Wörtlich erklärte er: „Ich danke unseren muslimischen Brüdern für ihre Botschaft. Sie hilft uns, konkret zwischen der muslimischen Religion und jenen zu unterscheiden, die sie radikalisieren und für Hass, Tod und Zerstörung missbrauchen.“
KIRCHE IN NOT unterstützt die Kirche in Cabo Delgado mit humanitärer Hilfe, Traumabegleitung und dem Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Viele kirchliche Einrichtungen kümmern sich um Vertriebene, organisieren Lebensmittelhilfe und begleiten Menschen, die Angehörige oder ihre Heimat verloren haben.
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