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São Tomé und Príncipe: Neues Zuhause für Ordensschwestern

São Tomé und Príncipe: Neues Zuhause für Ordensschwestern

Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglichen die Renovierung eines Hauses für Missionarinnen

08.04.2026 aktuelles
São Tomé und Príncipe ist ein Inselstaat vor der Westküste des afrikanischen Kontinents, südlich von Nigeria. Das kleine Land ist flächenmäßig etwas größer als Berlin und hat etwa 220 000 Einwohner. Weite Teile der Bevölkerung des Landes, dessen Wirtschaft vor allem vom Tourismus und von der Landwirtschaft abhängig ist, leben in Armut. Da fast alle Güter importiert werden müssen, sind die Preise sehr hoch.

 

70 Prozent der Einwohner sind jünger als 30 Jahre. Große Herausforderungen sind eine gute Schulbildung, eine angemessene medizinische Versorgung sowie genügend Arbeitsplätze und Wohnraum. Die Katholische Kirche versucht, den Menschen Hoffnung zu schenken. Die Bevölkerungsmehrheit ist katholisch, allerdings breiten sich Sekten und Pfingstkirchen immer weiter aus.

Schwester Adriana mit Kindern aus São Tomé und Príncipe
Der mittlerweile emeritierte Bischof Manuel António Mendes dos Santos lud Ordensleute in das Land ein, um die Evangelisierung zu stärken. So hat er unter anderem die junge brasilianische Kongregation der „Missionarinnen des barmherzigen Trostes“ gewinnen können. Diese Gemeinschaft ist in der Pfarrei der Heiligsten Dreifaltigkeit in der Stadt Trindade tätig. Diese Pfarrei erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet mit verschiedenen ländlichen Gemeinden.

 

Schwestern haben vielfältige Aufgaben

Die Schwestern sind gekommen, um in den verschiedenen Bereichen des Apostolats mitzuarbeiten, vor allem in der Katechese, der Jugendarbeit und der Begleitung von Familien. Da sie auch über Kenntnisse im Umgang mit sozialen Kommunikationsmitteln verfügen, sollen sie auch beim diözesanen Radiosender „Rádio Jubilar“ und im Internet tätig sein.

Schwester Luzimar am Mikrofon bei Radio Jubilar, einem katholischen Rundfunk in São Tomé und Príncipe.
Da die Schwestern aber auch eine Unterkunft brauchten, wurde ihnen ein Haus angeboten, in dem ursprünglich Claretinerpatres lebten. Dieses Haus musste aber dringend renoviert werden. Allerdings fehlten die Mittel dazu.

 

Dank Ihrer Großzügigkeit kamen 18.000 Euro zusammen, sodass die wichtigsten Arbeiten ausgeführt werden konnten. Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben!