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Burkina Faso: Hilfe für Katecheten-Familien, die vor islamistischem Terror geflohen sind

Burkina Faso: Hilfe für Katecheten-Familien, die vor islamistischem Terror geflohen sind

06.05.2020 HILFSPROJEKT


Die Diözese Dori liegt im Norden von Burkina Faso. Die Einwohner sind zu 95 Prozent muslimisch. Christen bilden nur eine kleine Minderheit und leben weit verstreut.

Seit 2015 ist die Region besonders von islamistischem Terror betroffen. Über 750 000 Menschen sind auf der Flucht, mehr als 1000 Schulen sind geschlossen. Noch immer fliehen jeden Tag durchschnittlich 4000 Menschen vor den Angriffen der Terroristen. Es kommt zu Massakern und Entführungen.

Einige der Katecheten-Familien mit Bischof Laurent Dabiré (Bischof von Dori/Burkina Faso).

Unter den zahlreichen Menschen, die geflüchtet sind, sind auch die Katecheten der Diözese Dori mit ihren Familien. Ein Teil von ihnen konnte in anderen Diözesen des Landes unterkommen.

Aber ein Teil der Katecheten spricht nur die Sprache Gourmantché (Gurma), die nur in wenigen Regionen gesprochen wird. Daher können sie nicht in anderen Teilen des Landes eingesetzt werden. 18 Katechetenfamilien soll geholfen werden, in der Diözese Dori wieder eine Existenz aufzubauen.

Ankunft der Katechetenfamilien in ihrem neuen Wohnort.

KIRCHE IN NOT möchte diese Familien mit insgesamt 30.000 Euro für Unterkunft, Lebensmittel, medizinische Versorgung und eine neue Existenzgrundlage, zum Beispiel die Anschaffung von Kleinvieh, unterstützen, denn Katecheten sind aus dem kirchlichen Leben nicht wegzudenken.

Sie erfüllen besonders in Afrika eine wichtige Funktion in den Pfarreien, in denen die Gläubigen über riesige Gebiete verstreut leben.

Zahlen und Fakten

Mit 30.000 Euro hilft KIRCHE IN NOT, damit die Familien, die vor dem islamistischen Terror fliehen mussten, eine Existenzgrundlage haben.
Vielen Dank für Ihre Gabe.