Die im Norden Simbabwes gelegene Diözese Chinhoyi erstreckt sich über ein riesiges Gebiet, das mit mehr als 56 000 Quadratkilometern so groß wie Kroatien ist. Die nur 22 Pfarreien umfassen daher weitläufige Gebiete, in denen die Priester zahlreiche Dörfer zu betreuen haben.
Auf ihrem Glaubensweg brauchen die Menschen dringend Begleitung durch einen Priester, der ihnen die Sakramente spendet, ihnen hilft, im Glauben zu wachsen, und der sie zugleich anleitet, ihre konkreten Lebensumstände zu verbessern. Für ihren beschwerlichen und aufopferungsvollen Dienst erhalten sie kein regelmäßiges Gehalt, denn die Diözese hat selbst nicht die Mittel dafür. Daher ist es für die Priester schwer, für ihren Lebensunterhalt und für die Bedürfnisse der Pfarreien aufzukommen.
Von den ebenfalls armen Gläubigen ist nicht zu erwarten, dass sie diesen Bedarf durch die Kollekten decken können. Die meisten Familien in der kargen Region leben mehr schlecht als recht von den wenigen Erträgen ihrer Felder. Immer wieder kommt es zu Dürren.
Durch die erhaltenen Mess-Stipendien brauchen sie sich auch weniger Sorgen darum zu machen, wie sie für notwendige Medikamente oder medizinische Behandlungen aufkommen sollen. Sie brauchen dafür nicht am Essen zu sparen. Auch Bücher für ihre eigene geistliche Weiterentwicklung und für die Weiterbildung der Katecheten sind nicht mehr unerschwinglich. Die Seelsorge wird also intensiver und besser, der Glaube wird gestärkt, und auch die Verbundenheit zwischen den Gläubigen und den Priestern nimmt dadurch zu.
Daher möchten wir auch in diesem Jahr wieder Ihre Mess-Stipendien an die Priester der Diözese Chinhoyi weiterleiten. Können die „guten Hirten“ dort weiterhin mit Ihrer Unterstützung rechnen?
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