Das berichteten Bischof Oliver Dashe Doeme und sein Weihbischof John Bakeni bei einem Besuch in der Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein im Taunus. „Die Menschen kommen zu Tausenden zurück“, erklärten die beiden Bischöfe. Gemeint sind vor allem Katholiken, die in den Jahren der schlimmsten Angriffe durch die Terrormiliz Boko Haram aus ihren Dörfern und Städten fliehen mussten und nun – soweit es die Sicherheitslage zulässt – heimkehren.
Trotz dieser dramatischen Bilanz beobachten die Bischöfe eine bemerkenswerte Entwicklung: Die Kirchen füllen sich wieder – und mehr noch: „Die Zahl der Katholiken in unserer Diözese ist heute höher als vor der Boko-Haram-Krise“, erklärte Bischof Dashe Doeme. Jährlich würden in der Diözese Maiduguri rund 1000 Kinder getauft, die Zahl der kirchlichen Trauungen sei gestiegen.
Zwar habe sich die Sicherheitslage in Maiduguri im Vergleich zu anderen Regionen Nigerias leicht verbessert, berichtete Weihbischof Bakeni. Dennoch bleibe die Lage insgesamt angespannt. „Über unserem Land liegt eine Wolke aus Angst und Unsicherheit“, erklärte er.
Die beiden Bischöfe dankten den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für die Unterstützung beim Wiederaufbau von Kirchen, Pfarrhäusern und pastoralen Zentren: „Ohne diese Hilfe wäre die Geschichte von Maiduguri heute eine andere.“
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