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Venezuela: Hilfe bis in die abgelegensten Dörfer

Venezuela: Hilfe bis in die abgelegensten Dörfer

Wohltäter von KIRCHE IN NOT haben ein Auto für die Arbeit von Ordensschwestern ermöglicht

22.04.2026 aktuelles
Venezuela durchlebt seit mehreren Jahren eine beispiellose Krise. Rund 80 Prozent der Einwohner leben in Armut. Wer keine Verwandten hat, die ins Ausland ausgewandert sind und ab und zu Geld nach Hause schicken können, kann oft nicht einmal seinen Hunger stillen.

 

In der Diözese Carora bringen Schwestern vom Missionswerk Jesu und Mariens bedürftigen Menschen Hilfe und Hoffnung. So geben sie 40 Mädchen, die keine Eltern mehr haben oder die verlassen worden sind, ein neues Zuhause. Viele haben in ihren Familien Gewalt erlebt.

Außerdem betreiben sie eine Vorschule mit 80 Kindern. Diese erhalten dort auch Mahlzeiten. Nach dem Wochenende seien viele ganz benommen vor Hunger, berichten die Schwestern. Denn Familien der Kinder können sich nicht einmal das Nötigste leisten. Bei den Ordensfrauen können sich die Kinder die Woche über satt essen.

Nicht nur die Ordensfrauen freuen sich über das neue Auto, das Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglicht haben.
Die Schwestern betreuen zudem kranke, alte und obdachlose Menschen und bedürftige Familien. Bischof Carlos Enrique Curiel Herrera ist dankbar für ihren wertvollen Dienst: „Die Schwestern sind seit über 50 Jahren hier, tun Gutes, ohne eine Gegenleistung zu fordern, und kümmern sich um die bedürftigen Menschen.“

 

Schwestern kümmern sich um bedürftige Menschen

Um sie auch materiell mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten helfen zu können, müssen die Schwestern 460 Kilometer weit bis zur kolumbianischen Grenze fahren, wo sie diese Güter beschaffen können. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist es nicht möglich, sich vor Ort in ausreichendem Maß damit einzudecken. Sie fahren auch in die abgelegensten Dörfer, um den Trost und die Liebe Christi auch dorthin zu bringen, und müssen oft Kranke transportieren.

Die Ordensschwestern besorgen die Lebensmittel und Kleidung, die sie an bedürftige Menschen verteilen, an der Grenze zu Kolumbien. Dorthin müssen sie rund 460 Kilometer fahren.
Aber ihr altes, abgenutztes Auto bereitete ihnen immer mehr Probleme. Daher haben sie einen Hilferuf an uns gerichtet, und unsere Wohltäter haben 30.500 Euro gespendet, damit die Schwestern ein robustes geländegängiges Fahrzeug anschaffen konnten.

 

Ein robustes geländegängiges Fahrzeug war dringend notwendig

Schwester Yamile schreibt: „Von ganzem Herzen danken wir Ihnen für die großzügige und zeitnahe Unterstützung. Möge Gott alle weiterhin segnen, die diese wunderbaren Werke der Barmherzigkeit ermöglichen! Danke, dass Sie das Missionswerk Jesu und Mariens und die Evangelisierung unterstützen, damit sich das Reich Gottes in der Welt ausbreitet. Mögen der Herr und die heilige Jungfrau alle Wohltäter von KIRCHE IN NOT überreich segnen! Möge sich Ihre Hilfe vervielfachen, damit wir alle gemeinsam die Leiden der Menschen in Venezuela zumindest teilweise lindern können.“

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Kirche in Venezuela mit Ihrer Spende – online oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Venezuela

Die Engel von Venezuela (katholische Ordensfrauen im Einsatz)

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