Der neue „Glaubens-Kompass“ erinnert daran, dass das KZ Dachau nicht nur ein Ort politischer Unterdrückung war, sondern auch ein zentraler Ort des christlichen Martyriums: Unter den Häftlingen befanden sich zahlreiche Priester und Laien, die gezielt aus Hass gegen den Glauben verfolgt wurden. Bis heute hat die katholische Kirche 63 ehemalige Häftlinge aus Dachau seliggesprochen; der Karmelitenpater Titus Brandsma ist der erste Heilige aus diesem Kreis.
Zugleich richtet der „Glaubens-Kompass“ den Blick auf die Gegenwart: Das Zeugnis der Märtyrer von Dachau ist auch heute eine Herausforderung und Ermutigung. Der jährliche Gedenktag der seligen Märtyrer von Dachau wird am 12. Juni begangen. Er wurde 2017 in der Erzdiözese München und Freising eingeführt.
Der neue „Glaubens-Kompass“ wurde von Monika Volz, der Vorsitzenden des Vereins „Selige Märtyrer von Dachau“ verfasst und richtet sich an Pfarreien, Bildungseinrichtungen sowie alle, die sich mit der Geschichte der Kirche im Nationalsozialismus und der Bedeutung des Martyriums auseinandersetzen möchten.
Der Glaubens-Kompass „Selige Märtyrer von Dachau“ ist unentgeltlich erhältlich im Bestelldienst von KIRCHE IN NOT oder mit Angabe der Artikelnummer 10436 bei KIRCHE IN NOT, Lorenzonistraße 62, 81545 München, Telefon: 089 / 64 24 88 80, E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de.
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