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KIRCHE IN NOT Deutschland feiert ein kleines Jubiläum: Vor 15 Jahren starteten die TV-Reihen „Spirit“ und „Weitblick“ auf den christlichen Fernsehsendern Bibel TV, EWTN und K-TV. Im TV-Studio in München-Harlaching produzierten Talk-Formaten informiert das Hilfswerk über die Weltkirche und gibt Impulse für ein christliches Leben. – Ein Beitrag von Volker Niggewöhner

 

In der Reihe „Weltblick“ wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Erörterung der geistigen Hintergründe gelegt, die für die weltweit zu beobachtende Christenverfolgung verantwortlich sind. „Das Besondere an dieser Sendung ist, dass wir nicht nur über ein Land sprechen, sondern die Betroffenen für sich selbst sprechen lassen“, so Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland. Dies mache die Informationen authentisch und lebendig. „Wir wollen Stimme der Stimmlosen sein. Das Zeugnis der verfolgten Christen kann uns hierzulande stärken“, so Ripka.

Aufzeichnung im Fernsehstudio von „Kirche in Not“ Deutschland.
Das Gesprächsformat „Spirit“ möchte Impulse geben für einen christlichen Lebensstil und zur Neuevangelisierung Europas beitragen. Hier geben Menschen, die jahrelang auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens waren und teils auf verschlungenen Wegen zu Christus fanden, ihr Lebenszeugnis ab. Ebenso berichten Priester, Ordensleute und Missionare über ihre Berufungsgeschichte. Außerdem stehen spirituelle Themen im Mittelpunkt.

 

Weltkirche und christliche Spiritualität stehen im Mittelpunkt

Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählt Produzent Ripka zwei Bekehrungserlebnisse. „Der ehemalige deutsche Top-Manager Thomas Middelhoff war bei uns zu Gast und berichtete in unserer Sendung, wie er im Gefängnis zu Christus zurückfand.“ Ebenfalls im Gefängnis bekehrt hat sich Torsten Hartung. Der ehemalige Chef einer der größten europäischen Autoschieber-Banden wurde wegen Mordes zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. In den Jahren seiner Einzelhaft begegnete ihm Gott und verwandelte ihn.

 

Heute leitet Hartung ein „Haus der Barmherzigkeit“ für ehemalige jugendliche Strafgefangene. KIRCHE IN NOT unterstützt diese Einrichtung. „Solche starken Zeugnisse sind sehr wertvoll für unsere Zuschauer“, sagt Florian Ripka. „Sie geben ihnen Kraft, im eigenen Alltag immer wieder neu im Glauben anzufangen und christlich zu leben.“

Moderator Berthold Pelster im Gespräch mit Bischof Oliver Dashe Doeme aus Maiduguri in Nigeria.
Im Laufe der Jahre hat KIRCHE IN NOT seine Medienpräsenz konsequent vergrößert. Seit 2014 laufen nach der Fertigstellung eines TV-Studios der mit dem Hilfswerk verbundenen Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung in München insgesamt fünf weiteren Sendungen auf den christlichen Fernsehsendern. Hinzu kommen weitere Formate, die speziell für die sozialen Medien konzipiert wurden.

 

Ebenfalls vor 15 Jahren startete KIRCHE IN NOT seine Radioreihe „Weltkirche aktuell“, die auf dem katholischen Sender Radio Horeb und den deutschsprachigen Sendern der Radio-Maria-Familie zu hören ist und Einblicke in die Weltkirche verschafft.

Moderator Volker Niggewöhner im Radio-Studio von „Kirche in Not“.
Die internationale Medienarbeit von KIRCHE IN NOT gehört zum Grundcharisma des Hilfswerks. Schon der Gründer von KIRCHE IN NOT, der niederländische Prämonstratenser Werenfried van Straaten (1913-2003), verstand es als begeisternder Prediger auch die modernen Medien wirkungsvoll zu nutzen und war ein gern gesehener und gefragter Gesprächsgast.

 

Der Gründer war ein Pionier der katholischen Medienarbeit

Der „Speckpater“ erkannte die Zeichen der Zeit und begann, die katholische Medienarbeit weltweit zu unterstützen. Der Aufbau von Radio- und Fernsehsendern in Afrika, Asien und Lateinamerika entsprang dabei oft einer seelsorglichen Notwendigkeit. In weit entlegenen der Regionen Welt, wo die Gläubigen selten einen Priester zu Gesicht bekommen, sind Radio und Fernsehen wichtige Instrumente der Verkündigung und Seelsorge.

Pater Werenfried van Straaten, der Gründer von „Kirche in Not“, bei einem Fernsehinterview.
Seinen untrüglichen Instinkt bewies Pater Werenfried auch bei der Gründung des „Catholic Radio and Television Network“ (CRTN), das 1987 damit begann, katholische und orthodoxe Radioprogramme für Russland zu produzieren. 1989 startete CRTN den russischsprachigen Radiosender „Radio Blagovest“, der noch vor der politischen Wende in Europa von Monte Carlo aus religiöse Programme in die Sowjetunion ausstrahlte.

 

Christlicher Radiosender schreibt Weltgeschichte

Nach Jahrzehnten der Unterdrückung konnten viele Russen so erstmals wieder etwas über Gottes Liebe und das Evangelium hören. In den Jahren des politischen Umbruchs sollte der christliche Radiosender sogar Weltgeschichte schreiben: Als im August 1991 kommunistische Putschisten versuchten, Präsident Boris Jelzin zu stürzen, konnte dank der mittlerweile in Russland eingelagerten Sendetechnik von „Radio Blagovest“ Jelzin zum Volk sprechen und so eine Eskalation verhindern. Der Putschversuch war gescheitert.

Als Dank für die friedliche Revolution und den Fall des Kommunismus initiierte KIRCHE IN NOT zusammen mit katholischen wie orthodoxen Kirchenvertretern und mehr als 150 russischen Fernseh- und Radiosendern am 13. Oktober 1991 eine Live-Übertragung der Wallfahrtsfeierlichkeiten aus Fatima. 40 Millionen Menschen in Russland konnten die Übertragung mitverfolgen. Ein Meilenstein in der Geschichte der Medienarbeit von KIRCHE IN NOT.

Mitarbeiter einer katholischen Radiostation in Tansania, die „Kirche in Not“ unterstützt.
Auch CRTN hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Bis heute wurden über 250 Dokumentarfilme über die Arbeit der katholischen Kirche in verschiedenen Ländern produziert. Auf der Internetplattform des Netzwerks werden nicht nur die unter eigener Regie produzierten Filme angeboten, sondern auch Produkte anderer Organisationen. Dadurch wird die Medienarbeit von Christen in Entwicklungsländern unterstützt. Mancherorts verfügt die Kirche zwar über Sendezeiten in Medien, aber die Finanzmittel für eigene Programme sind knapp. CRTN liefert hier geeignetes Material.

 

Ein weltweites katholisches Netzwerk

Was die Zukunft anbelangt, sieht Florian Ripka die Entwicklung der Medienwelt zwiespältig. „Das Aufkommen der sozialen Medien hat das ganze Medienverhalten der Menschen geändert, leider nicht immer zum Vorteil“, so Ripka. Andererseits seien Facebook & Co. eine Riesenchance für die Verkündigung. „Erstmals in der Menschheitsgeschichte ist es möglich, das Wort Gottes zu fast allen Menschen zu bringen.“ Gerade heute, wo überall auf der Welt die menschlichen Wertvorstellungen zunehmend von Medien geprägt seien, müsse die Kirche diese Möglichkeit dankbar annehmen und mutig nutzen.

Dreharbeiten von CRTN in Nigeria.
Das bedeutet auch ein Angebot auf der Höhe der Zeit: Vor kurzem ist die neue und vollkommen überarbeitete Homepage von „Kirche in Not“ Deutschland online gegangenen. Eine überarbeitete und moderne Mediathek wird demnächst folgen.

 

Auch in Zukunft wird „Kirche in Not“ durch seine Medienarbeit die Frohe Botschaft verkünden und sieht sich dabei in der Tradition des Gründers Werenfried van Straaten, erklärt Florian Ripka. „Pater Werenfried verstand unser Medienapostolat als seelsorglichen Dienst und als unerlässliche Bedingung für den Fortbestand unseres Werkes.

 

Die Unterstützung der katholischen Medienarbeit weltweit und der eigene Medieneinsatz zur Evangelisierung wird darum weiterhin zu unseren Tätigkeitsfeldern gehören.“

 

Volker Niggewöhner (2019)

Weitere Informationen

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Fax: 089 / 64 24 888 50
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KIRCHE IN NOT Deutschland gibt in der Reihe „Glaubens-Kompass“ eine neue Ausgabe über John Henry Kardinal Newman heraus, der am 13. Oktober heiliggesprochen wird.

 

Das illustrierte Faltblatt im Format DIN A6 stellt die wichtigsten Etappen der Lebensgeschichte des neuen Heiligen vor, der als einer der bedeutendsten Theologen der Neuzeit gilt.

Newmans Arbeitszimmer in dem von ihm gegründeten Oratorium in Birmingham (Foto: Katholische Kirche von England und Wales. Mazur/catholicnews.org.uk).
John Henry Newman lebte von 1801 bis 1890 in England und arbeitete zunächst als Priester und Professor in der anglikanischen Kirche. Dort galt sein Wirken der Abwehr des religiösen Liberalismus und der Erneuerung der anglikanischen Kirche.

 

Sein theologisches Denken führte ihn aber mit 44 Jahren dazu, zur römisch-katholischen Kirche zu konvertieren. In dieser Kirche sah er die Überlieferung der frühen Kirche am treuesten bewahrt.

Papst Benedikt XVI. hat John Henry Kardinal Newman seliggesprochen.
Dieser Konversion ging ein langes geistiges Ringen voraus. Papst Benedikt XVI. sprach im Rückblick auf die Seligsprechung Newmans, die er selbst am 19. September 2010 vorgenommen hatte, davon, dass „wir von den drei Bekehrungen Newmans zu lernen haben, weil sie Schritte eines geistigen Weges sind, der uns alle angeht“.

 

Drei Bekehrungen des John Henry Newman

Gemeint sind damit der Glaube an den Gott der Bibel, die Hinwendung zum Glauben der frühen Kirche und schließlich der Übertritt zur katholischen Kirche.

Von entscheidender Bedeutung war für Newman, dass er sich zeit seines Lebens von der Stimme seines Gewissens führen ließ und so der Wahrheit Schritt für Schritt näherkam.

Titelbild des Glaubens-Kompasses über John Henry Kardinal Newman.
Newman starb am 11. August 1890 in Birmingham. Schon früh setzte die Verehrung für ihn ein. Viele Menschen schätzen bis heute sein theologisches Werk als Orientierung an der Wahrheit des Glaubens. Der liturgische Gedenktag des neuen Heiligen ist der 9. Oktober.

 

In der Faltblatt-Reihe „Glaubens-Kompass“ veröffentlicht KIRCHE IN NOT Broschüren zu Themen des Glaubens. Die Informationen sollen helfen, das Glaubenswissen zu vertiefen.

Bestellen Sie jetzt den neuen Glaubens-Kompass

Der Glaubens-Kompass „John Henry Kardinal Newman“ ist kostenlos erhältlich im Internet-Bestelldienst von KIRCHE IN NOT oder bei:
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„Unser Weg zu Gott. Texte zur Unterweisung von Katechumenen“ heißt das neue Buch, das KIRCHE IN NOT Deutschland herausgibt.

 

Es ist in deutscher und arabischer Parallel-Übersetzung verfasst und richtet sich an arabischsprachige Taufbewerber, Zuwanderer und Geflüchtete, die sich für den christlichen Glauben interessieren, oder an gemischtsprachige Gruppen in Pfarrgemeinden.

Das 450 Seiten starke Werk ist im Stil einer Katechese verfasst und erleichtert damit Priestern, pastoralen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern die Vorbereitung. Es ist jedoch auch für die individuelle Lektüre geeignet.

Kinderkatechese im Irak.
Unser Weg zu Gott“ ist in sechs Teile mit insgesamt 27 Kapitel gegliedert. Sie befassen sich mit allen zentralen Inhalten des katholischen Glaubens, zum Beispiel den biblischen Grundlagen, den Sakramenten, der Dreifaltigkeit, aber auch der christlichen Sozialmoral und anderem mehr. Die Darstellung nimmt Bezug auf die Lebenserfahrung junger Menschen.

 

Anregungen zum geistlichen Leben

Jedes Kapitel besteht aus einer Hinführung zum Thema, einem biblischen Text, der anschließend erläutert und ins Heute übertragen wird.

Im Abschnitt „Theologische und geistliche Lehre“ finden sich Anregungen zum geistlichen Leben und Kurzzusammenfassungen der kirchlichen Lehren im Stil eines Katechismus. Zahlreiche Ikonendarstellungen illustrieren die Inhalte.

Titelbild des Arabisch-deutschen Katechismus.
Wesentlich angeregt und gefördert hat den neuen Glaubens-Kurs der Nahost-Referent von KIRCHE IN NOT, Dr. Andrzej Halemba. „Es hat zum Ziel, den arabischsprechenden Menschen und all denen zu helfen, die den christlichen Glauben und den Empfang der Taufe suchen, die Gott begegnen wollen, der die Liebe ist“, schreibt Halemba im Vorwort.

 

„Gott begegnen, der Liebe ist”

Besonders ist auch die Entstehungsgeschichte des Buches: Es kommt aus der Praxis der Kirche im Nahen Osten, besonders in Syrien, im Irak und im Libanon. Verfasst haben es die beiden libanesischen Geistlichen Pater Michel Sakr und Monsignore Antuan Assaf.

Das Werk war eine Reaktion auf die pastorale Praxis und die Zahl von jungen Erwachsenen in den Ländern des Nahen Ostens, die sich auf die Taufe vorbereiten.

Katechese im Libanon.
KIRCHE IN NOT hatte die Erstellung und Verbreitung von „Unser Weg zu Gott“ in arabischer Sprache unterstützt, ebenso wie jetzt die zweisprachigen Übersetzungen.

 

„Unser Weg zu Gott“ ist mittlerweile ins Deutsche und Französische übertragen worden. Die deutsche Übersetzung stammt von Pater Christian Troll SJ, der zu den führenden katholischen Islamwissenschaftlern zählt.

Empfohlen für alle, die in der Flüchlingsseelsorge aktiv sind

Bei aller missionarischen Ausrichtung des Werkes gehe es „in erster Linie um eine aufrichtige Gesprächsgrundlage für alle arabischsprechenden Menschen, die nach dem Leben und der Lehre der Christen fragen“, erklärte Troll im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

„Unser Weg zu Gott“ sei nicht nur eine „profunde Einführung in den Glauben“, sondern biete durch die Zweisprachigkeit „eine gute Gelegenheit, miteinander über die Inhalte und Werte des Christentums ins Gespräch zu kommen“, führte Troll aus.

„Ich kann das Buch darum allen, die sich in der Flüchtlingsseelsorge engagieren, bestens empfehlen.“

Hier können Sie das Buch bestellen

Die Glaubenseinführung „Unser Weg zu Gott“ kostet 15,- Euro zuzüglich Versandkosten und kann online bestellt werden oder bei:
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Telefon: 089 / 64 24 888 0
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KIRCHE IN NOT Deutschland gibt eine Publikation mit einer Novene zum Heiligen Geist heraus. Die neuntägige Kurzandacht eignet sich für die Vorbereitung auf Pfingsten ebenso wie zum privaten oder gemeinsamen Gebet.

 

Jeder Tag der Novene ist der Bitte um eine Frucht des Heiligen Geistes gewidmet. Die Reihenfolge orientiert sich an einem Zitat des Apostels Paulus: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit“ (Gal 5,22-23).

Darstellung des Heiligen Geistes als Taube auf einem Kirchenfenster in Rom.
Jedes der neun Gebete beginnt mit einer Anrufung des Heiligen Geistes. Im weiteren Verlauf wird sein Wirken im Handeln der Christen betrachtet. Das Gebet schließt mit einer Bitte an den Geist Gottes um sein verwandelndes Wirken im eigenen Leben.

 

Neun Gebete mit Anrufung des Heiligen Geistes

Dem Gebet des jeweiligen Tages schließt sich abwechselnd die Pfingstsequenz „Komm herab, o Heiliger Geist“, das Lied „Komm, Schöpfer Geist“ oder das Rosenkranzgesätz „Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat“ an. Jeder Novenen-Tag ist mit einem Bild von Projekten von KIRCHE IN NOT illustriert.

Hier können Sie das Buch bestellen

Das Heft mit der Novene zum Heiligen Geist hat 16 Seiten im Format DIN A6 kostet 1,50 Euro zuzüglich Versandkosten. Es kann unter online bestellt werden oder bei:
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KIRCHE IN NOT Deutschland gibt ein Gebet für Sri Lanka heraus. Es richtet sich an die Gottesmutter Maria, „Königin und Patronin von Sri Lanka“, und bittet um Frieden für das südasiatische Land und „die ganze Menschheitsfamilie“.

Der Text wurde dem Hilfswerk von Pater Malaka Leonard Fernando übermittelt. Er leitet die Vizeprovinz des Dritten Ordens der Franziskaner „Unsere Liebe Frau von Lanka“.

Sein Kloster ist nur wenige hundert Meter von der Kirche Sankt Sebastian in Negombo-Katuwapitiya entfernt, einem der Schauplätze der Bombenattentate vom Ostersonntag.

Plakate vor der Kirche St. Sebastian in Negombo erinnern an die Opfer der Bombenanschläge.
Bei zeitgleichen Anschlägen auf zwei weitere Kirchen und drei Hotels wurden nach Polizeiangaben mindestens 250 Menschen getötet und rund 500 verletzt. Die Regierung Sri Lankas macht eine lokale islamistische Gruppe für die Anschläge verantwortlich.

 

War es der „Islamische Staat“?

Auch der „Islamische Staat“ hat die Taten für sich reklamiert. Aufsehen erregte, dass die Anschlagspläne den Geheimdiensten möglicherweise bekannt waren. Ermittlungen laufen, ob es dort Hintermänner der Islamisten geben könnte.

„Mit den Bombenanschlägen wurden unsere Hoffnungen auf einen dauerhaften inneren Frieden in Sri Lanka zunichtegemacht“, teilte Pater Fernando KIRCHE IN NOT mit. Das Land war bis 1999 Schauplatz eines Bürgerkriegs. In den vergangenen Jahren schien die Lage stabil.

Titelbild des Gebetsblattes „Gebet für Sri Lanka“.
Dennoch brachten Kirchenvertreter trotz der Taten ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, sich für die Einheit des Landes einzusetzen. „Lassen Sie uns alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Gewalt zu vermeiden und friedlich zu leben“, erklärte Fernando. Dazu gehöre auch das Gebet.

 

In den Kirchen seiner Gemeinschaft werde jeden Tag ein Gebet zu Unserer Lieben Frau von Lanka gebetet. Das gab er an die Wohltäter von KIRCHE IN NOT weiter. „Wir kommen dem Aufruf unserer Brüder und Schwestern in Sri Lanka gerne nach und wollen deshalb dieses Gebet öffentlich bekannt machen“, erklärte der Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland, Florian Ripka.

Gebet als geistliche Form der Unterstützung

Das Hilfswerk stehe seit den Jahren des Bürgerkriegs den Christen in Sri Lankas tatkräftig bei, zum Beispiel beim Wiederaufbau zerstörter Kirchen oder der kirchlichen Bildungsarbeit. Das gehe jetzt intensiv weiter.

„Neben der Hilfe ist unser Gebet eine geistliche Form der Unterstützung, die unsere Partner sehr schätzen. Für die Öffentlichkeit sind die Massaker vom Ostersonntag schon wieder weit weg. Für die Christen in Sri Lanka sind sie noch immer verängstigende Realität. Sie brauchen jetzt unsere Solidarität“, erklärte Ripka.

Hier können Sie das Gebetsblatt bestellen

Das Gebetsblatt für Sri Lanka im Format DIN A7 passt in jedes Gotteslob und eignet sich für das private Gebet ebenso wie für Andachten oder Fürbitten in der Gemeinde. KIRCHE IN NOT stellt das Gebetsblatt kostenlos zur Verfügung; es werden ausschließlich die Versandkosten fällig.

 

Die Gebetsblatt können Sie online bestellen oder bei:
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Die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT stellt am 22. November in Rom ihren neuen Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ vor. Begleitet wird die Präsentation durch weltweite Aktionen, Gebetsveranstaltungen und Konferenzen im Zeitraum vom 22. November bis zum 4. Dezember. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt, um auf die Situation der Opfer religiöser Verfolgung aufmerksam zu machen – erstmals auch in Deutschland.

„Als Organisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt, ist KIRCHE IN NOT dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit besonders verpflichtet“, erklärte Dr. Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident der Stiftung. „Leider gibt es immer mehr Verletzungen dieses Menschenrechts. Alle Religionen sind betroffen. Wir laden deshalb Menschen auf der ganzen Welt dazu ein, zusammen mit KIRCHE IN NOT für Religionsfreiheit einzustehen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.“
Das Kolosseum in Rom wurde im Februar 2018 in rotes Licht getaucht.
Eisham Mashiq, Tochter von Asia Bibi.
Situation in über 190 Ländern im Fokus

Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ erscheint bereits zum 14. Mal. Er nimmt die Situation in über 190 Ländern in den Blick und dokumentiert die aktuelle Rechtslage sowie Verstöße gegen das Recht auf Religionsfreiheit im Zeitraum von 2016 bis 2018. Außerdem zeigt der Bericht, wie sich die Situation in einigen Brennpunktländern entwickelt hat.

Am 22. November werden die Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ in der Italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch in anderen Metropolen wie Madrid, Paris, Santiago de Chile und São Paulo finden an diesem Tag Präsentationen statt. Bei der Veranstaltung in Rom werden neben dem Präsidenten der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT, Mauro Kardinal Piacenza, unter anderem auch Gäste aus Ägypten und Pakistan sprechen. In beiden Ländern leiden Christen und andere religiöse Minderheiten verstärkt unter den Verletzungen der Religionsfreiheit.

Internationale Aufmerksamkeit hat in jüngster Zeit der Fall Asia Bibi erregt. Die wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tod verurteile Katholikin war nach über sieben Jahren Haft freigesprochen worden. Daraufhin erhob sich gewalttätiger Protest radikalislamischer Kräfte in mehreren pakistanischen Städten. Derzeit setzen sich mehrere europäische Länder für die Ausreise der fünffachen Mutter ein, darunter auch Deutschland.

„Roter Mittwoch“ und Aktionen in zahlreichen Städten weltweit

Auf das Schicksal von Asia Bibi macht KIRCHE IN NOT Italien mit einer spektakulären Aktion bereits am 20. November aufmerksam: In Venedig werden unter anderem die Rialtobrücke, Teile des Canal Grande und weitere Gebäude rot angeleuchtet.

Titelblatt des neuen Berichts zur weltweiten Religionsfreiheit

KIRCHE IN NOT hat vor einigen Jahren die Aktion der rot erleuchteten Bauwerke ins Leben gerufen, um ein sichtbares Zeichen gegen religiöse Diskriminierung zu setzen. Vielerorts hat sich dafür die Bezeichnung „Red Wednesday“ (roter Mittwoch) eingebürgert. Im Zusammenhang mit dem neuen Bericht zur Religionsfreiheit wird die Aktion unter anderem in folgenden Städten stattfinden: Paris (22. November), Barcelona (23. November), London (28. November), Sydney (28. November), Washington (28. November). In Barcelona wird erstmals die Kirche „Sagrada Família“ rot angestrahlt, in Paris wie schon in den Jahren zuvor die Kirche „Sacre Coeur“ auf dem Montmartre. Eine besondere Verbreitung erfährt die Solidaritätsaktion von KIRCHE IN NOT auf den Philippinen: Dort werden über 1300 Kirchen und 30 Schulen in rotes Licht getaucht.

Erstmals „Roter Mittwoch“ in Deutschland

In Deutschland findet in diesem Jahr erstmalig die Aktion „Roter Mittwoch“ statt. Am 28. November wird in Mainz um 19 Uhr ein ökumenisches Gebet für verfolgte Christen in der Kirchenruine St. Christoph stattfinden (Hintere Christofsgasse 3). Dazu wird die Kirche rot angestrahlt. Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative von KIRCHE IN NOT, der katholischen City-Seelsorge, Pax Christi und dem Familienkreis St. Bernhard. Bei der Andacht wird unter anderem Dominikanerpater James Channan aus Pakistan sprechen. Er setzt sich seit vielen Jahren für den christlich-muslimischen Dialog ein.

Bereits am 27. November lädt KIRCHE IN NOT Wohltäter und Interessierte zu einem Begegnungsabend in die internationale Zentrale des Hilfswerks in Königstein ein (Bischof-Kindermann-Straße 23, 61642 Königstein im Taunus). Dort werden die zentralen Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ vorgestellt. Bei einem Podiumsgespräch ist neben Pater James Channan auch der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, zu Gast.

Für Presse- und Medienvertreter stellt KIRCHE IN NOT den neuen Bericht zur Religionsfreiheit bei einem Pressegespräch am 28. November um 11 Uhr im Frankfurter „Haus am Dom“ (Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main) vor.

Unser Hilfswerk bietet für Pilger zum Weltjugendtag in Panama-Stadt (Panama) vom 22. bis 27. Januar 2019 einen kleinen geistlichen Reisebegleiter an: die „Prayerbox für unterwegs“.

Die Metallbox ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Neben einem Kreuz, einem Weihwasserfläschchen und einem kleinen Rosenkranz enthält sie auch ein Faltblatt mit den Grundgebeten „Vaterunser“, „Ave-Maria“, dem Glaubensbekenntnis, dem Kreuzzeichen und dem „Ehre sei dem Vater“ auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Für Weltjugendtagspilger ist die „Prayerbox für unterwegs“ kostenlos. Weitere Interessenten können die Prayerbox bei KIRCHE IN NOT zum Preis von zwei Euro zzgl. Versandkosten bestellen.

Die „Prayerbox für unterwegs“ von KIRCHE IN NOT gibt es bereits seit 2007. Rund 150 000 Stück wurden seither verschickt. In der Vergangenheit hatten wir Sie bereits aufgerufen, Urlaubsfotos mit der Prayerbox einzusenden.

Seit 2007 bereits 150 000 Prayerboxen verschickt

Rückmeldungen kamen unter anderem aus Australien, den USA, Italien und zahlreichen anderen Ländern. Schicken Sie uns gerne weiterhin Ihre Fotos mit der Prayerbox!

Neben der „Prayerbox für unterwegs“ gibt es auch weitere Sonderausgaben, zum Beispiel zum Jahr der Barmherzigkeit, für Pilger oder die „Prayerbox für verfolgte Christen“. Der Erlös kommt der Arbeit von KIRCHE IN NOT für verfolgte und notleidende Christen zugute.

Prayerboxen werden auf einer „Fazenda” bestückt

Auch die Herstellung der „Prayerbox” dient einem guten Zweck: Bestückt wird die kleine Dose von jungen Erwachsenen des „Bauernhofs der Hoffnung” (Fazenda da Esperança) auf Gut Bickenried in Irsee im Allgäu.

Neben der Arbeit und dem Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls sind regelmäßiges Gebet, Gottesdienste und das Studium der Heiligen Schrift wesentliche Bestandteile der Therapie. Die „Fazenda” versteht sich als geistliche Gemeinschaft und unterscheidet sich dadurch von anderen Therapiezentren und Fachkliniken.

Einzelpilger, Gruppenbegleiter oder Jugendpfarrer können die Prayerbox kostenfrei bestellen

Unser Hilfswerk gibt anlässlich des bevorstehenden Allerheiligenfestes am 1. November ein Buch mit Heiligenbiografien heraus. Darin werden die Lebensläufe und -geschichten von 36 Frauen und Männern aus der über 2000-jährigen Kirchengeschichte vorgestellt.

Darunter befinden sich einige bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Apostel Andreas, der heilige Maximilian Kolbe oder die heilige Elisabeth von Thüringen. Aber auch eher unbekannte Heilige wie Benedikt Josef Labre, Euthymia Üffing oder Maria Droste zu Vischering werden vorgestellt.
Gnadenbild in der Wallfahrtskirche St. Anna in Sulzbach-Rosenberg. Die heilige Anna, die Mutter der Gottesmutter Maria, wird ebenfalls in dem Buch vorgestellt.
Titelbild des Buches „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen“.

Autorin des Buches ist Lore Bartholomäus, die die Biografien verfasst und gesammelt hat. Sie hatte für Namens- oder Geburtstage oder Ordensfestlichkeiten den jeweiligen Jubilaren die Lebensläufe ihrer Namensheiligen zum Geschenk gemacht. In der Zusammenarbeit mit jungen Menschen hatte sie bei Jugendwochen Tagesheilige vorgestellt. Diese Loseblattsammlung erscheint nun erstmals als Buch.

„Die Biografien der Heiligen sind nicht bloße Weitergabe von Daten und Fakten. Frau Dr. Bartholomäus schafft es mit ihren Texten, dass der Geist Christi, der die Heiligen inspirierte, spürbar wird. Sie können damit auch eine Richtschnur für unser eigenes Leben werden“, sagt Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.

Das Buch im DIN-A4-Format ist farbig illustriert und hat 96 Seiten. Es eignet sich nicht nur zur eigenen Lektüre, sondern auch als Geschenk für Geburtstage, Namenstage, Ordensjubiläen oder das bevorstehende Weihnachtsfest.

Das Buch „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen. Kurzbiografien ausgewählter Heiliger“ ist für fünf Euro bei KIRCHE IN NOT erhältlich. Es ist bestellbar im Bestelldienst von KIRCHE IN NOT.

„Mit Sicherheit fordert die Evangelisierung im neuen Jahrtausend von uns mehr Kreativität und Präsenz.“ Das schreibt uns der Vizeprovinzial der Kapuziner, Frei Paulo Xavier Ribeiro, aus dem Amazonasgebiet.

Präsent zu sein ist aber eine echte Herausforderung in dieser Region am Oberen Amazonas im Dreiländereck von Brasilien, Peru und Kolumbien. Von der Regierung ist diese Region mit vielen Volksstämmen kaum beachtet, weswegen Korruption und Drogenhandel an der Tagesordnung sind.

Denn eines muss man wissen: Straßen gibt es keine hier. Die Menschen leben entweder in der Stadt (so wie in Manaus) oder entlang des Amazonas und seiner Nebenflüsse, wie dem Jacuraçá, dem Acuruí und dem Içá, die alle schiffbar sind.
Frei Gino Alberati auf dem Weg in ein Tikuna-Dorf im Urwald.
Blick auf den brasilianischen Urwald in der Nähe von Manaus.
Frei Gino vor dem Boot, das auf dem Fluss Ica unterwegs ist.
Zwei Kinder aus der Volksgruppe der Tikuna.

Auch in der Pfarrei Santo Antônio de Lisboa, deren Zentrum die Stadt Santo Antonio do Içá (17.000 Einwohner) ist, am Zusammenfluss des Rio Içá und des Rio Solimões und in der Pfarrei Belém do Solimões ist es undenkbar, Seelsorge und Mission zu betreiben, ohne mobil zu sein.

Betreuung von 34 Gemeinden am Fluss

Von Santo Antônio aus betreuen die Kapuziner neben der Arbeit in der Stadtgemeinde auch 34 Flussufergemeinden entlang des Rio Içá und weitere sechs Gemeinden entlang des Rio Solimões. Zwölf von ihnen sind rein indigene Siedlungen der Tikuna, die hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Fischfang leben.

Auch von Belém, dem Zentrum mit den meisten Tikunasprechenden, werden die Flussgemeinden versorgt. Seelsorge brauchen sie alle, aber besonders die Tikuna benötigen auch Unterstützung und Entwicklungshilfe im Bereich der medizinischen Versorgung, in der Verbesserung der Landwirtschaft und Bildung.

Und hier kommt die Kinderbibel von KIRCHE IN NOT ins Spiel. Denn sie soll den Kindern der Tikuna in der eigenen Sprache das Wort Gottes näherbringen. Seit 2006 arbeiten die Kapuziner mit den Tikuna, die ihre Sprache und Kultur pflegen, aber auch der Kirche gegenüber aufgeschlossen sind.

10 000 Exemplare der Kinderbibel

Etwa 50 000 Sprecher gibt es heute, die meisten in der Diözese Alto Solimões sowie in den angrenzenden beiden Ländern. Eine ganze Reihe von ihnen lebt auch in den Randgebieten von Manaus. Die wichtigsten Gebete, Teile der heiligen Messe und zahlreiche Gesänge sind schon in die Sprache der Tikuna übersetzt.

Ebenso haben die Kapuziner Lehrvideos in Tikuna zu Themen wie Kirche, Sakramente, Berufung, Rosenkranz, Ehevorbereitung, Zehnt­abgabe u. ä. produziert. Katechetisches Material für die Kinder fehlt aber noch ganz.

KIRCHE IN NOT unterstützt deshalb die Übersetzung der bewährten Kinderbibel, die von den Kapuzinern in Zusammenarbeit mit dem Indigenen Antelmo Pereira Ângelo gerade erarbeitet worden ist. 10 000 Büchlein sollen dann für die Kinder der Tikuna gedruckt werden.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Um vor allem verfolgten Christen weiterhin beistehen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden

KIRCHE IN NOT hat den neuen Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ veröffentlicht. Die Handreichung bietet Ratschläge für Menschen, die über die Anwendung medizinischer Maßnahmen für ihre Familienangehörigen entscheiden müssen, wenn sie selbst ihren Willen nicht mehr bekunden können.

Mit dem Faltblatt möchte unser Hilfswerk Betroffenen in verunsichernden Situationen helfen, vernunftgeleitete Entscheidungen zum Wohl ihrer Verwandten auf der Grundlage christlicher Grundsätze zu treffen. Die neue Glaubens-Kompass-Ausgabe rät zu palliativmedizinischer Betreuung, wenn therapeutische Maßnahmen keine Aussicht auf Erfolg mehr haben.
Im Kinderhospiz in Sankt Petersburg: Aleksandr Tkatschenko betet mit einer Mutter und ihrem Kind.

So können zumindest Schmerzen gelindert werden und ein Sterben ermöglicht werden, das die körperlichen, seelischen und geistlichen Bedürfnisse des Menschen im Blick hat. Die Neuerscheinung lehnt jede Form von Euthanasie ab.

Andererseits warnt sie vor unverhältnismäßigen Therapien, wenn beispielsweise Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen und strapaziöse Therapien den Tod lediglich um wenige Tage oder Wochen hinauszögern.

Der zehnseitige Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ im Format DIN A6 kostet 20 Cent zzgl. Versandkosten. Für Pfarreien, Wallfahrtszentren oder Exerzitienhäuser ist er kostenlos.

Sie können ihn in unserem Bestelldienst erwerben.

Titelbild des Glaubens-Kompasses „Leben erhalten und Sterben begleiten”.
Jedes Jahr gibt die kubanische Bischofskonferenz mit der Unterstützung von KIRCHE IN NOT einen liturgisch-katechetischen Kalender heraus. Für viele Menschen in allen Diözesen des Landes ist er zu einem unentbehrlichen Begleiter durch das Jahr geworden ist.

Die Kirche hat in Kuba nur in sehr begrenztem Umfang Zugang zu den Kommunikationsmitteln. Somit sind diese Kalender ein wichtiges Medium für die Neuevangelisierung. Nicht nur unter Katholiken ist die Nachfrage groß, sondern der Kalender ist auch bei Menschen beliebt, die sonst keinen Kontakt mit der Kirche haben.
Für den Kalender 2018 war ein Poster des Heiligsten Herzen Jesu beigefügt.
Der beliebte Kalender hängt nicht nur in Privathäusern in Kuba, sondern auch in Krankenhäusern oder Behörden.
Zwei Frauen aus Kuba schauen sich den neuen Kalender an.

Jedes Jahr ist der mit zahlreichen farbigen Abbildungen ausgestattete Kalender einem anderen Thema gewidmet. Er enthält zudem auch Gebete sowie wichtige Botschaften des Papstes und der Bischöfe.

Es gibt außerdem viele Bilder, und natürlich werden die katholischen Feste und Heiligengedenktage markiert. Auf diese Weise werden die Leser durch das Kirchenjahr geführt.

Kalender mit vielen Bildern

Der Vorteil eines Kalenders besteht darin, dass er auch von Menschen genutzt wird, die sich keine Bücher leisten können oder aufgrund ihres Bildungsstandes eher wenig lesen. Zudem eignen sich die Heiligenbilder dazu, dass die Menschen sie, wenn der Kalender abgelaufen ist, ausschneiden und an die Wand hängen.

In diesem Jahr war dem Kalendern als besonderes Extra ein Poster des Heiligsten Herzens Jesu beigelegt, das die Gläubigen in ihren Häusern aufhängen können. Für die kubanische Bischofskonferenz ist dieser farbige Kalender ein wichtiges Mittel, den Glauben in den Familien lebendig zu erhalten. Durchschnittlich erreicht jeder dieser Kalender in einer Familie fünf Personen.

Aber er hängt nicht nur in Privathäusern oder im kirchlichen Umfeld, sondern auch in Kliniken, Krankenstationen und Behörden. Vor einigen Jahren hing er sogar in der Kulisse einer nationalen Seifenoper, die im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 30.000 Euro ermöglicht haben, konnten über 400 000 Exemplare gedruckt werden. Unzählige Menschen freuen sich nun darüber, dass sie auch im Glauben durch dieses Jahr begleitet werden.