Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Frauen haben es in Pakistan besonders schwer. Schläge von Ehemännern, Ehrenmorde und auch absichtliche Entstellungen kommen häufig vor. Oft trauen Frauen sich nicht, jemanden um Hilfe zu bitten. Schwester Nazreen Daniels kümmert sich um misshandelte und gedemütigte Frauen. Eine bewegende Reportage.
In der pakistanischen Stadt Lahore ist eine kirchliche Einrichtung widerrechtlich und ohne Vorwarnung abgerissen worden. Die Bewohner mussten zum Teil ihr Hab und Gut zurücklassen und stehen nun vor dem Nichts. Pakistanische Kirchenvertreter bitten um das Gebet für die christliche Minderheit.
Im November 2011 reiste eine Delegation von KIRCHE IN NOT nach Pakistan, um sich über die Lage der Christen vor Ort zu informieren. In dieser Reportage berichtet unsere Mitarbeiterin Eva-Maria Kolmann über die verzweifelte Situation der Menschen im Land.
Für Christen ist das Leben in Pakistan aufgrund der Benachteiligungen nicht einfach; in einem Gefängnis ist sie noch prekärer. Aber auch dort wird Weihnachten gefeiert. Dominikanerpatres besuchen die Inhaftierten, geben ihnen Geschenke und beten und singen mit ihnen. Ein Beitrag von Eva-Maria Kolmann.
In Pakistan sind zwei Christen, davon ein Kind, fälschlicherweise wegen Gotteslästerung angeklagt worden. Auf Blasphemie stehen dort die Todesstrafe oder lange Haftstrafen. Während das Kind freigesprochen wurde, ist ein Mann grundlos in Haft. Die Anklage durch seine Freundin geschah auf Druck von außen.
Seit 1986 gibt es in Pakistan das “Blasphemie-Gesetz”. Wer den Koran beleidigt, kann zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden; bei einer Beleidigung des Propheten Mohammed droht die Todesstrafe. Doch das Gesetz werde häufig missbraucht, um Rache zu üben, so ein muslimischer Anwalt.
Etwa ein Prozent der 180 Millionen Einwohner Pakistans sind Christen. Ihre Sitiuation in dem muslimisch geprägten Land ist nicht immer einfach. Der Vorsitzende der pakistanischen Bischofskonferenz sieht derzeit mit Besorgnis eine wachsende Intoleranz gegenüber Christen. Aber es gebe auch Zeichen der Hoffnung.
Für religiöse Minderheiten gibt es im islamisch geprägten Pakistan keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Das müsse sich ändern, fordert Bischof Shaw aus Lahore bei einem Besuch von KIRCHE IN NOT. Es sei wichtig, dass alle Menschen in Pakistan zusammen an einer friedlichen Zukunft arbeiteten.
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