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KIRCHE IN NOT ruft kontemplative Klöster weltweit zu Friedensgebeten für die Ukraine auf

KIRCHE IN NOT ruft kontemplative Klöster weltweit zu Friedensgebeten für die Ukraine auf

02.03.2022 aktuelles
KIRCHE IN NOT hat kontemplative Ordensgemeinschaften auf der ganzen Welt zum Gebet um Frieden in der Ukraine aufgefordert. Viele Klöster sind seit Jahrzehnten Projektpartner des Hilfswerks und waren oder sind aktuell selbst Krieg und Verfolgung ausgesetzt.

 

Unser Hilfswerk reagiert mit dem Aufruf auf die Bitte von Gemeinden und Diözesen aus der ganzen Ukraine, die angesichts der aktuellen Kämpfe neben der materiellen Hilfe in erster Linie um das Gebet bitten. Nahezu jede Nachricht, die KIRCHE IN NOT aktuell aus der Ukraine erreicht, endet mit der Bitte um geistliche Solidarität. Auch Papst Franziskus hatte besonders für Aschermittwoch zu einem Fast- und Gebetstag für die Ukraine aufgerufen.

Benediktinerin aus Schytomyr in der Ukraine betet den Rosenkranz.
Aus allen Regionen der Welt haben KIRCHE IN NOT bewegende Antworten von kontemplativen Ordensgemeinschaften erreicht, die ihr Gebet um Frieden versprechen. So schreiben zum Beispiel die Klarissen aus Lusaka, der Hauptstadt Sambias: „Wir haben die traurigen Ereignisse mit Sorge verfolgt und flehen zum Herrn, dass er sich der ganzen Welt erbarmt. Wir brauchen neben der Covid-19-Pandemie keinen weiteren Krieg!“

 

„Wir brauchen keinen weiteren Krieg“

Aus Maimansingh in Bangladesch sagten die dortigen Klarissen zu, ihr Fasten zu erhöhen, um so dem Gebet und der Bitte um Frieden Ausdruck zu verleihen: „Wir werden tun, was uns möglich ist, um Menschenleben zu retten.“

Bewegende Nachrichten hat KIRCHE IN NOT aus Weltregionen erhalten, die selbst die Schrecken des Krieges erlebt haben. „Wir wissen, was es bedeutet, unter Gewalt und Aggression zu leiden. Der Krieg ist eine schreckliche Erfahrung, die wir durchgemacht haben. Deshalb sind wir von den Ereignissen in der Ukraine erschüttert“, schreiben die Karmelitinnen aus Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina. „Wir beten inständig zum Herrn, dass er dem ukrainischen Volk Frieden und Freiheit bringt.“

Kinder in der Ukraine beten um Frieden.
Eine ähnliche Nachricht kommt von den Dominikanerinnen aus Benguela im Westen Angolas: „Wir kennen die Schrecken des Krieges nur zu gut, denn wir haben Gräueltaten miterlebt und ihre Folgen am eigenen Leib gespürt. Deshalb bricht es uns das Herz, wenn wir an das Leid denken, das unsere Brüder und Schwestern derzeit ertragen müssen.“

 

„Wir kennen die Schrecken des Krieges nur zu gut“

KIRCHE IN NOT erreichen täglich zunehmend Nachrichten, in denen Ordensleute ihr Gebet um Frieden bezeugen, so zum Beispiel aus Mosambik, Brasilien, Indien, Peru und Sri Lanka. „Die Tatsache, dass diese Botschaften aus so vielen verschiedenen Ländern und Kontinenten eintreffen, unterstreicht die Vision der Kirche von der Menschheit als einer Familie, die gemeinsam betet und nach den Gesetzen der Liebe und nicht der Macht lebt“, erklärte Geschäftsführende Präsident von KIRCHE IN NOT, Thomas Heine-Geldern.

Solidarität aus der ganzen Welt: Kinder aus der Zentralafrikanischen Republik beten für die Ukraine.
KIRCHE IN NOT stehe in ständigem Kontakt mit den Projektpartnern in der Ukraine. Die von dort übermittelten Botschaften und Videos spiegelten das Leid, aber auch den tiefen Glauben der Menschen wider. Sie seien dankbar für jede Form der materiellen wie spirituellen Unterstützung.

 

„Angesichts des Schreckens dieses Krieges hat Papst Franziskus zur mächtigsten Waffe von allen aufgerufen: dem Gebet“, sagte Heine-Geldern. „Wir alle sind zum Gebet aufgerufen. Aber wir Katholiken wissen, dass die kontemplativen Orden unsere ,Elite-Einheiten’ in Sachen Gebet sind.“

Direkt nach Kriegsausbruch in der Ukraine hatte KIRCHE IN NOT ein Nothilfe-Paket in Höhe von einer Million Euro auf den Weg gebracht. Das Geld kommt Priestern und Ordensleuten zugute, die im ganzen Land in den Pfarreien, bei den Flüchtlingen, in Waisenhäusern und Altenheimen arbeiten.

Ihre Spende für die Ukraine

Unterstützen Sie den Einsatz der Kirche im Krieg in der Ukraine mit Ihrer Spende – online oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Nothilfe Ukraine

Beten Sie für die Menschen in der Ukraine

Bitte schließen Sie die Menschen in der Ukraine in Ihr Gebet ein und beten Sie für eine friedliche und diplomatische Lösung der aktuellen Spannungen. Stellen Sie in unserer virtuellen Kapelle eine Kerze auf.

 

Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine in den Gebeten gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

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