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Tschechische Republik: Ausbildungshilfe für angehende Priester

Tschechische Republik: Ausbildungshilfe für angehende Priester

07.04.2021 HILFSPROJEKT

Das Erzbischöfliche Priesterseminar von Prag ist eines von zwei Priesterseminaren in der Tschechischen Republik. Zurzeit bereiten sich dort 15 junge Männer aus fünf verschiedenen Diözesen auf die Priesterweihe vor.

Studentinnen und Studenten aus Prag.

Sie erwartet keine leichte Aufgabe, denn mit 34 Prozent Konfessionslosen sowie weiteren 44 Prozent, die keine Angaben zu ihrer Religionszugehörigkeit machen, ist die Tschechische Republik das am stärksten atheistisch geprägte Land Europas. Nur 10,4 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, weitere elf Prozent gehören einer anderen christlichen Konfession an.

Allerdings entstehen dort, wo die Menschen zum Glauben finden, lebendige Gemeinden mit jungen Familien. Daher werden Priester dringend gebraucht.

Seminaristen aus Prag bei einem Gottesdienst.

Die angehenden Priester hatten in der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Pandemie bereits die Gelegenheit, den Menschen ihres Landes Zeugnis ihres Glaubens zu geben. Denn sie leisteten einen außerordentlichen Dienst an kranken Menschen und gingen in Krankenhäuser. Außerdem nähten sie Schutzmasken für die Bevölkerung.

Besondere Auszeichnung für das Priesterseminar

Für ihren mutigen und selbstlosen Einsatz zeichnete der Erzbischof von Prag, Dominik Kardinal Duka, das Prager Priesterseminar mit der „Goldmedaille des heiligen Adalbert“ aus.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Ausbildung der angehenden Priester in Prag regelmäßig und hilft auch in diesem Jahr wieder mit 4.500 Euro.

Zahlen und Fakten

Mit 4.500 Euro unterstützen wir die Seminaristen in Prag.
Bitte helfen Sie den jungen Männern mit Ihrer Spende.