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Papua-Neuguinea

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Die Diözese Wewak liegt an der Nordküste von Papua-Neuguinea, einem Inselstaat nördlich von Australien. Sie erstreckt sich über eine Fläche, die größer ist als Baden-Württemberg.

 

In dem Bistum leben aber nur eine knappe halbe Million Einwohner, von denen rund die Hälfte Katholiken sind. Die 48 Pfarreien erstrecken sich über ein riesiges Gebiet. Die Pfarrei Vokeo zum Beispiel besteht aus acht Inseln, über die sich die 50 000 Katholiken verteilen.

Pfarrer Dariusz Wozbiak freut sich über das renovierte Boot „Schwarze Madonna“ und dankt allen Wohltätern, die das ermöglicht haben.
Pfarrer Dariusz Wozniak muss weite Strecken auf dem Meer zurücklegen, um zu den Gläubigen zu gelangen. Ohne ein Boot ist die Seelsorge hier unmöglich.

 

Seit Jahren leistete dem Pfarrer sein neun Meter langes Motorboot, das auf den Namen „Schwarze Madonna“ getauft ist, gute Dienste. Aber im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Reparaturen notwendig, die jedoch das Budget der Pfarrei sprengten.

Pfarrer Dariusz Wozniak verteilt Süßigkeiten an Kinder in seiner Pfarrei.
Alle Ersatzteile und die anderen notwendigen Materialien mussten nämlich aus Übersee eingeführt werden, da es sie in Papua-Neuguinea nicht gibt.

 

Mit 10.000 Euro haben unsere Wohltäter Pfarrer Wozniak geholfen, die „Schwarze Madonna“ wieder seetüchtig zu machen. So brauchen die Gläubigen nicht mehr vergeblich auf ihn zu warten. Allen, die geholfen haben, ein herzliches Dankeschön.

Die 26 Priester der Diözese Wabag sind dankbar für die 2025 Mess-Stipendien unserer Wohltäter. Bischof Arnold Orowae hatte uns um Hilfe gebeten, denn die Diözese ist arm, und die Priester müssen neben ihrem priesterlichen Dienst noch durch landwirtschaftliche Arbeit zu ihrem Lebensunterhalt beitragen.

Dabei betreuen die Priester riesige Pfarreien mit zahlreichen Außenstationen im nur schwer zugänglichen Bergland. Die Straßen, auf denen sie weite Wege zurücklegen müssen, sind oft kaum passierbar. Dennoch betreuen sie die 75 000 Gläubigen der Diözese unermüdlich.
Bischof Arnold Orowae feiert mit vielen Priestern einen Gottesdienst.
Prozession in Papua-Neuguinea.
Bei einem Gottesdienst in Papua-Neuguinea.

Sie besuchen kranke Menschen, beraten und begleiten Familien, besuchen die Außenstationen, um die Sakramente zu spenden, erteilen Religionsunterricht und feiern die heilige Messe in Schulen. Außerdem veranstalten sie Besinnungstage für Jugendliche, Kinder, Ministranten und Katecheten.

Seit dem von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr der Barmherzigkeit” im Jahr 2016 ist auch die Zahl derjenigen gestiegen, die das Sakrament der Buße empfangen wollen. So verbringen die Priester auch viel Zeit mit Beichtehören.

Priester sind unermüdlich unterwegs

Ebenfalls wird die eucharistische Anbetung vielerorts stärker gepflegt. Die Feiertage werden festlich begangen. So wird das Patronatsfest der jeweiligen Pfarrei mit einer Novene vorbereitet. Im Rosenkranzmonat Oktober gibt es Prozessionen in allen Ortschaften, in denen es eine Kapelle gibt. Die Priester sind also unermüdlich unterwegs.

Die Mess-Stipendien unserer Wohltäter sind den Priestern eine unschätzbare Hilfe. Obwohl eine heilige Messe nicht „bezahlt“ werden kann, hat es in der Kirche eine lange Tradition, Priestern für die Feier der heiligen Messe in einer bestimmten Intention, beispielsweise für einen Verstorbenen, eine Gabe zu spenden.

Sie ist keine reine „Vergütung“, sondern ein Zeichen der Liebe und der Dankbarkeit seitens der Gläubigen.

Bischof Arnold Orowae schreibt uns: „Alle meine Priester sind glücklich über die Mess-Stipendien, die sie erhalten haben, und feiern die heilige Messe mit Freude in den Anliegen derjenigen, die sie gestiftet haben.“

Mehr als eine Hilfe für den Lebensunterhalt

Die Mess-Stipendien kommen nicht nur dem jeweiligen Priester selbst für seinen Lebensunterhalt zugute, sondern sie helfen ihm auch dabei, für einige der Bedürfnisse seiner Pfarrei aufzukommen. Beispielsweise kann er mit dem Geld Hostien und Messwein kaufen oder dafür sorgen, dass die Kapellen in den abgelegenen Dörfern würdiger ausgestattet oder besser erhalten werden.

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