KIRCHE IN NOT stellt sich vor

Was wir tun

Alles über die Hilfe durch KIRCHE IN NOT

I. Grundsätze

Ein Priester in Pakistan zeigt den zerstörten Tabernakel.

Ein Priester in Pakistan zeigt den zerstörten Tabernakel.

Wir leisten überall dort Hilfe, vorwiegend im pastoralen Bereich, wo die katholische Kirche verfolgt wird oder durch andere Notlagen in der Erfüllung ihrer Sendung behindert ist.

Aus diesem seelsorglichen Charakter unseres Hilfswerks geht hervor, welche Ziele wir verfolgen und welchen Projekten unser Werk den Vorzug geben soll.

Wir folgen dabei den von Pater Werenfried van Straaten verfassten “Geistlichen Richtlinien” für Leiter, Mitarbeiter und Wohltäter unseres Hilfswerkes.

II. Welche Schwerpunkte hat KIRCHE IN NOT?

Weltweite Hilfe für die verfolgte und bedrohte Kirche

In über 40 Ländern werden Christen verfolgt und bedroht. In insgesamt 100 Ländern ist die Religionsfreiheit eingeschränkt. In vielen weiteren Ländern ist die Kirche zu arm, um ihrer seelsorglichen Aufgabe ohne Hilfe nachzukommen.

Unterstützung der Neu-Evangelisation

KIRCHE IN NOT hilft den Ortskirchen weltweit bei ihrer seelsorglichen Arbeit, auch den Pfarreien im Westen, zum Beispiel durch religiöse Literatur oder das Beichtmobil. Wir sind überall, wo die Kirche uns braucht. Unser Wahlspruch “…damit der Glaube lebt!” soll dies verdeutlichen.

Versöhnungsarbeit im Sinne des Heiligen Vaters

Auf die Bitte von Papst Johannes Paul II. unterstützt KIRCHE IN NOT die Versöhnung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche in Russland.

Hilfe für die auferstehende Kirche in den ex-kommunistischen Ländern

“Bei all diesen Hilfsleistungen hatten die Projekte der Katakombenkirche und hat jetzt die Hilfe für die aus den Ruinen auferstehende Kirche in den ehemals kommunistischen Ländern immer den Vorrang. Das gilt auch für die Versöhnung mit der orthodoxen Kirche als ‘conditio sine qua non’ für die Neu-Evangelisierung der ehemaligen Sowjetunion.

In Europa und sonstwo in der westlichen Welt unterstützen wir unter anderem diejenigen, die den Abfall von Rom und den fortschreitenden Sittenverfall bekämpfen, die das ungeborene Leben verteidigen und sich für die Rechtgläubigkeit der kirchlichen Medien einsetzen.

Ab 1961 haben wir auf Anregung von Papst Johannes XXIII., als Ergänzung zu den überall ergriffenen Initiativen von Hunger-, Krankheits- und Entwicklungshilfe in der Dritten Welt anderer Organisationen, unsererseits die pastorale Hilfe für die bedrohte Kirche in Lateinamerika, Afrika und Asien in unser Programm aufgenommen.”

(Aus den “Geistlichen Richtlinien” für die Leiter, Mitarbeiter und Wohltäter des Hilfswerkes KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe von Pater Werenfried van Straaten, Stand: Juli 2000).

Katholische Kirche in Kasan / Russland.

Katholische Kirche in Kasan / Russland.

III. Welche Aufgaben fördert KIRCHE IN NOT?

IV. Welches Selbstverständnis hat KIRCHE IN NOT?

Pater Werenfried an seinem Schreibtisch.

Pater Werenfried an seinem Schreibtisch.

KIRCHE IN NOT möchte mehr sein als ein Hilfswerk, das Notleidenden mit materiellen Gütern unterstützt.

Schule der Liebe

Wir verstehen uns als eine Schule der Liebe, in der sich die Menschen aus den unterschiedlichen Ländern unserer Erde in übernatürlicher Nächstenliebe unter dem Segen Gottes begegnen.

“Für die Gebenden ist es eine Gnade, in Gedanken und Gebet mit denen vereint zu sein, die von Jesus selig genannt werden, weil sie arm sind oder Verfolgung leiden. Für die Empfangenden hingegen ist es eine Freude, sich mit jenen verbunden zu wissen, die wegen ihrer Barmherzigkeit selig gepriesen werden” (Pater Werenfried van Straaten, in: “Kämpfer für den Frieden”, S. 30).

Am Leben Jesu Christi orientierte Nächstenliebe

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, das Gesetz der Nächstenliebe ungeschmälert zu verkünden. Das bedeutet, dass wir uns nicht an den Schwächen der Menschen orientieren, sondern allein an dem Leben Jesu Christi.

Deswegen besteht unser Beitrag zur innerkirchlichen Neu-Evangelisierung im Gehorsam gegenüber der päpstlichen und bischöflichen Lehrautorität, im beharrlichen Gebet für alle, die in der Glaubensverkündigung tätig sind, und in der Verkündigung jener Wahrheiten des Evangeliums, welche die übernatürliche Grundlage unseres Werkes bilden.

Pastoraler Charakter

Das Merkmal, durch das unser Werk unter den vielen Hilfsaktionen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, einen eigenen Platz einnimmt, ist sein pastoraler Charakter. “Auf diesen pastoralen Charakter unseres Werkes haben wir niemals verzichtet, auch nicht in einer Zeit, als es Mode wurde, den sozialen Fortschritt über den schmalen Pfad zum Himmel, die Entwicklungshilfe über die Missionierung, die gewaltsame Befreiung über die Erlösung durch das Kreuz, das Materielle über das Geistliche und das Zeitliche über das Ewige zu stellen” (Pater Werenfried van Straaten).

V. Wie wird die Hilfe beantragt?

KIRCHE IN NOT erhält jedes Jahr mehr als 10 000 Hilfsanfragen aus aller Welt. Von diesen Gesuchen werden jeweils etwa zwei Drittel als nach den Statuten des Werkes förderungswürdig eingestuft und erhalten finanzielle Hilfe.

Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien können sich an unsere internationale Zentrale in Königstein im Taunus wenden, um von unserem Hilfswerk Unterstützung für ihre Projekte zu erhalten. Nur die internationale Zentrale verwaltet die Spendenmittel und bewilligt die Projekte.

Die nationalen Sektionen - wie unser Büro für Deutschland in München - sind für die Information der Öffentlichkeit und den Kontakt mit den Spendern zuständig.

Einem Hilfsantrag müssen beiliegen:

  • eine Empfehlung des Projektes durch den Ortsbischof,
  • eine Beschreibung der Lage im jeweils vorgesehenen Projektgebiet,
  • eine detaillierte Darstellung des Projektes,
  • der voraussichtliche Finanzbedarf,
  • die vorgesehenen Förderquellen.

Wenn KIRCHE IN NOT ein Projekt fördert, übernimmt das Werk meistens nur einen Teil der Kosten und fordert von den Unterstützten auch ein gewisses Maß an Eigenkapital und Eigenarbeit.

VI. Wo kann ich mehr über die einzelnen Projektarten erfahren?

Die Mitarbeiter der einzelnen Fachreferate in unserer internationalen Zentrale in Königstein im Taunus stehen in ständigem Kontakt mit unseren Projektpartnern vor Ort und kennen die Projekte durch eigene Reisen.

Jedes Jahr werden Berichte über Regionen, Länder und einzelne Hilfsarten erstellt, die auch Grundlage sind für die Bewilligung von Hilfen.

31.Okt.2008 19:28 Uhr · aktualisiert: 21.Mär.2010 19:42 UhrKIN / V. Niggewöhner

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