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Die Diözese Rayagada liegt im Süden des indischen Bundesstaates Odisha an der Ostküste des Subkontinents und wurde erst 2016 errichtet. Vor zehn Jahren erlangte diese Region durch schwere Übergriffe gegen Christen traurige Berühmtheit.

Von den rund 5,5 Millionen Einwohnern der Diözese sind nur 50 000 Katholiken. Die meisten von ihnen gehören der untersten Gesellschaftsschicht an. Die meisten von ihnen können weder lesen noch schreiben.
Die Katecheten freuen sich über die Fahrräder.
Bischof Aplinar Senapati (vorne rechts), der Generalvikar der Diözese Rayagada und die Katecheten danken den Wohltätern von KIRCHE IN NOT.

Viele von ihnen leben von dem, was die Wälder und Felder hergeben. Sie sammeln Früchte und Feuerholz. Wenn sie sich Geld leihen müssen, verlangen die Geldverleiher hohe Zinsen. So geraten die Familien in eine große Abhängigkeit.

Die Diözese erstreckt sich über ein riesiges Gebiet von 40 000 Quadratkilometern. Das ist so groß wie die Schweiz. Viele Dörfer liegen weit abgelegen in den Wäldern oder den Tälern. Es gibt in der ganzen Diözese nur 24 Pfarreien. Sie liegen weit verstreut, so dass die Entfernungen immens sind.

Eine wichtige Rolle spielen daher die 30 Katecheten. Sie besuchen die Gläubigen in den Dörfern und sind gewissermaßen das „Gesicht der Kirche“, wohin nur selten Priester gelangen.

Das Bistum ist so groß wie die Schweiz

Viele Ortschaften sind nur schwer erreichbar. Bislang mussten die Katecheten die langen und beschwerlichen Wege zu Fuß zurücklegen.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter konnte Bischof Aplinar Senapati nun jedem von ihnen ein Fahrrad schenken. Nun gelangen sie schneller und einfacher zu den Gläubigen. Unsere Wohltäter haben 1.630 Euro gespendet. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!

Helfen Sie der Kirche in Indien

KIRCHE IN NOT steht der christlichen Minderheit in Indien solidarisch bei.

Seit den Überfällen 2008 hat unser Hilfswerk beim Wiederaufbau zahlreicher zerstörter Kirchen im Bundesstaat Odisha geholfen.

Zudem fördert KIRCHE IN NOT die Seelsorge und kirchliche Sozialarbeit unter den Dalits, die in der indischen Gesellschaft ohne Stimme und Beistand sind.

Um weiterhin helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden.

Die Gläubigen in der Pfarrei von Nayanagar in der Nähe der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka freuen sich über ihre neue Kirche mit Gemeindezentrum, die dank der Hilfe unserer Wohltäter endlich eingeweiht werden konnte. Schon seit Jahren hatten die Gläubigen davon geträumt. Obwohl sie arm sind, haben sie sogar Kollekten veranstaltet. Viel kam nicht zusammen, aber es war „das Scherflein der Witwe“, schreibt uns der Pfarrer.

Unsere Wohltäter haben insgesamt 80.000 Euro gespendet, um ihnen zu helfen, ihren Traum zu verwirklichen.
Grotte und Anbetungskapelle auf dem Grundstück der Pfarrei Nayanagar/Bangladesch.
Eröffnungsfeier für die neue Kirche.
Katechese in der Kirche der Pfarrei von Nayanagar/Bangladesch.
Zahlreiche Gläubige sind zur Eröffnung der neuen Kirche gekommen.

Jeden Sonntag kommen 3000 bis 3500 Menschen zur heiligen Messe, und an den hohen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten sind es noch wesentlich mehr. Auch die Gottesdienste an Werktagen sind immer gut besucht.

An den Wochenenden finden außerdem Katechesen statt. Außerdem gibt es verschiedene Kinder- und Jugendgruppen in der Pfarrei.

Die Pfarrei wächst

Die Gemeinde wächst immer stärker an, da viele Menschen aus den ländlichen Gebieten in die Hauptstadt kommen, um dort eine bessere Zukunft zu suchen. Die Patres vom Orden der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria betreuen die Gläubigen seelsorglich, aber sie helfen den Zuwanderern vom Land auch, in der Stadt zurechtzukommen.

Sie sorgen dafür, dass die Kinder in die Schule gehen können, kümmern sich um die medizinische Betreuung und stehen ihnen in allen ihren Nöten mit Rat und Tat zur Seite. 80 Prozent der Gläubigen der Pfarrei sind zugewandert.

Katholiken sind im Land eine Minderheit

Obwohl Katholiken in Bangladesch nur eine winzige Minderheit an der zu rund 90 Prozent muslimischen Bevölkerung ausmachen, sind gerade unter den ethnischen Minderheiten viele Christen. Aus diesen Bevölkerungsgruppen gehen auch die meisten Berufungen hervor.

Der Provinzdelegat der Oblaten, Pater Ajit Victor Costa, schreibt uns im Namen seiner Mitbrüder und der Gläubigen: „Wir wissen den Wert Ihrer Liebe, Ihrer Freundlichkeit und Ihrer liebevollen Geste aufrichtig zu schätzen. Ihr Gebet, Ihr Opfer und Ihre finanzielle Unterstützung haben uns enorm dabei geholfen, unseren Traum zu verwirklichen.

Durch Sie und gemeinsam mit Ihnen haben wir die Gegenwart der liebenden Hände Gottes und Ihre aufrichtige Großzügigkeit zutiefst gespürt. Wir beten für alle Wohltäter, die dazu beigetragen haben.“

Pfarrer Andrew Yakulula aus Todonyang in Westkenia freut sich: Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 15.000 Euro gespendet haben, konnte er ein neues Fahrzeug anschaffen.

Endlich konnte er seinen 15 Jahre alten Geländewagen ersetzen, mit dem er unzähligen Menschen im Nordwesten Kenias Hilfe und Trost gebracht hatte. Am Ende verbrachte das Gefährt jedoch mehr Zeit in der Werkstatt als im Dienst an den Menschen in dem von Dürre, Armut und Stammeskonflikten geprägten Gebiet.

18 000 Menschen leben auf dem Territorium der vor neun Jahren eingerichteten Pfarrei „Unserer Lieben Frau, der Königin des Friedens”. Ohne ein funktionierendes Auto ist es unmöglich, sie zu betreuen.
Frau aus dem Stamm der Turkana (Foto: Ismael Martínez Sánchez/KIRCHE IN NOT).
Priester in Kenia (Foto: Ismael Martínez Sánchez/KIRCHE IN NOT).
Die Gläubigen der Pfarrei aus Todonyang danken den Wohltätern von KIRCHE IN NOT, die den neuen geländetauglichen Wagen ermöglicht haben.

Ein Teil der Bevölkerung, der dem Stamm der Turkana angehört, lebt nomadisch, das heißt, die Leute ziehen mit ihren Viehherden dorthin, wo es Wasser und Weideland gibt. Bei großer Dürre, die oft vorkommt, sterben viele der Tiere, die traditionell das wichtigste Kapital und mit ihrer Milch, ihrem Fleisch und ihrem Blut die Hauptnahrungsquelle sind.

Inzwischen kommen daher auch Feldfrüchte wie Mais, Hirse oder Bohnen hinzu. Mehr und mehr Turkana werden sesshaft und geben die nomadische Lebensweise auf.

Vermittlung zwischen Volksgruppen

Blutige Konflikte um Landbesitz gibt es mit den Angehörigen des Volksstammes der Dassanech. Immer wieder fordern diese Kämpfe Menschenleben. Die katholische Kirche setzt sich für den Frieden und die Versöhnung ein und versucht, zwischen den Volksgruppen zu vermitteln.

Überhaupt muss die Kirche in der Diözese Lodwar Abhilfe für alle denkbaren Nöte der Bevölkerung leisten: Sauberes Trinkwasser, Krankenversorgung, Schulen und Kindergärten sowie Hilfe für unterernährte Kinder – alles leistet die Kirche.

Somit dient das Geländefahrzeug des Pfarrers zugleich auch als Krankenwagen, zum Wassertransport und für viele andere Dinge.

Vor allem aber bringt der Pfarrer Gott zu den Menschen. In Todonyang selbst und in den vier Außenstationen der Pfarrei spendet er ihnen die Sakramente und hilft ihnen dabei, die Frohe Botschaft Christi besser kennenzulernen.

Das Auto, das unsere Wohltäter gespendet haben, bringt also vielen Menschen Hoffnung und Hilfe. Ein herzliches Dankeschön allen, die geholfen haben!

Die drei Kapuziner in der Pfarrei St. Franziskus von Assisi in Humaità mitten im brasilianischen Urwald (etwa 550 Kilometer südlich von Manaus) freuen sich über ein neues Fahrzeug.

Ihre Pfarrei erstreckt sich über ein riesiges Gebiet. Bis zu 300 Kilometer müssen die Kapuziner zurücklegen, um ihre Gläubigen zu besuchen. Aber nur 30 Kilometer der Straße sind asphaltiert, die restlichen Straßen sind nicht ausgebaut und werden durch Regenfälle zu Schlammpisten.
Nur wenige Kilometer Straße sind in der Umgebung asphaltiert.
Das neue Fahrzeug für die Kapuziner.
Die Kapuzinerpatres freuen sich über den neuen Wagen für Ihre Arbeit und danken allen Wohltätern, die die Anschaffung ermöglicht haben.

Dennoch bemühten sich die Ordensmänner, jeden Ort einmal im Monat aufzusuchen. Nur eine Ortschaft mit 6000 Gläubigen konnte zweimal monatlich besucht werden. Dies ist aber viel zu wenig, denn Sekten breiten sich in dem Gebiet aus.

Um zu den Gläubigen gelangen zu können, ist ein zuverlässiges und solides Fahrzeug notwendig. Der alte Wagen der Kapuziner war jedoch in einem erbärmlichen Zustand. Er verbrauchte immer mehr Treibstoff und war den schlimmen Straßenverhältnissen nicht mehr gewachsen.

„Instrumente der Hoffnung in abgelegenen Orten”

Daher hatten sich die Ordensmänner mit der Bitte um Hilfe an KIRCHE IN NOT gewandt. Unsere Wohltäter haben sie nicht im Stich gelassen, und so haben sie nun endlich einen neuen Wagen. 10.800 Euro haben unsere Wohltäter gespendet, um ihnen zu helfen.

Bruder Carlo Maria Chistolini schreibt uns im Namen seiner Mitbrüder und seiner Gläubigen: „Wir danken für die großartige Unterstützung. Die Gläubigen erwarten den Besuch der Brüder mit großer Freude.

In diesen abgelegenen Orten werden die Brüder zu Instrumenten der Hoffnung und tragen zur Entwicklung des Gemeindelebens bei. Die Pastoralbesuche bringen durch das Wort Gottes und die Sakramente Licht und verleihen dem leiderfüllten Leben der Menschen Sinn, so wie der Sauerteig den Teig durchdringt.

Möge Gott auf die Fürsprache der Jungfrau Maria und des heiligen Franz von Assisi hin Ihr Werk KIRCHE IN NOT und alle Wohltäter weiterhin in Ihrer großartigen Mission segnen.“

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Um vor allem verfolgten Christen weiterhin beistehen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden.