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KIRCHE IN NOT hat kürzlich ein Fernsehinterview mit der Ordensfrau Schwester Briege McKenna OSC aus Florida über ihre wundersame Heilung und ihre Heilungsgabe aufgezeichnet. Der Lebensverlauf der 72-jährigen Ordensschwester ist in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich.
Schwester Briege McKenna OSC.
Mit 15 Jahren ins Kloster eingetreten
Der Lebensverlauf der 72-jährigen Ordensschwester ist in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich: Bereits mit 13 Jahren verlor die Nordirin ihre Mutter, an ihrem 15. Geburtstag trat sie in den Orden der Klarissen ein. Mit 24 Jahren wurde sie auf wunderbare Weise von rheumatoider Arthritis geheilt. Ein halbes Jahr später empfing sie das Charisma, andere zu heilen.

Auf ihr Gebet hin sind viele Menschen weltweit von Krebs, Blindheit und anderen Leiden geheilt worden. Über ihr von Krankheit und Heilung geprägtes Leben spricht Anselm Blumberg mit der Klarissin. Das 24-minütige Interview „Zeichen und Werkzeug der Heilung“ wird in der Sendereihe „Spirit“ unter anderem zu folgenden Zeiten ausgestrahlt:

Dienstag, 1. Januar 2019, um 17:00 Uhr auf K-TV

Mittwoch, 2. Januar 2019, um 15:30 Uhr auf Bibel TV

Donnerstag, 3. Januar 2019, um 10:30 Uhr auf Bibel TV und um 21:00 Uhr auf K-TV

Freitag, 4. Januar 2019, um 9:30 Uhr auf EWTN

Die Sendung ist auch in unserer Mediathek abrufbar. Bitte geben Sie als Suchbegriff „Briege“ ein.

Eine Audio-CD oder Video-DVD der Sendung sind unentgeltlich in unserem Bestelldienst erhältlich:


KIRCHE IN NOT
Lorenzonistr. 62
81545 München

Telefon: 089 / 64 24 888 0
Fax: 089 / 64 24 888 50

E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de
Sieben Stunden am Tag widmen sich die 34 Dominikanerinnen in der angolanischen Küstenstadt Benguela dem Chorgebet. Sie beten für die Kirche und für die ganze Menschheit. Die Ordensschwestern leben arm und zurückgezogen, aber sie sagen: „Wir sind uns der Größe unserer Berufung bewusst. In unserer Klausur bringen wir Gott unser Leben dar für die Ausbreitung seines Reiches und für die Rettung der Seelen.“

Um ihren bescheidenen Lebensunterhalt zu bestreiten, backen die Schwestern Hostien und fertigen liturgische Gewänder an. Eine kleine Konditorei, die sie eingerichtet hatten, hatte leider keinen Erfolg: Die Rohstoffe waren so teuer, so dass die Einnahmen nicht einmal die Kosten deckten.
Dominikanerinnen in der angolanischen Küstenstadt Benguela
Gruppenfoto der Dominikanerinnen aus dem Bistum Benguela in Angola.

Auch mit dem Gemüseanbau im Garten hatten sie kürzlich Pech: Der Mais, die Tomaten und die Zwiebeln wurden von einer Pflanzenkrankheit befallen. Die Schwestern wussten nicht, wie es weitergehen sollte, und beteten zu Gott um Hilfe.

Gott wirkt manchmal auch durch andere Menschen. Und so haben unsere Wohltäter 9.000 Euro gespendet, um den Schwestern zu helfen. Die Ordensfrauen sind überglücklich über diese Hilfe.

„Wir sind sehr dankbar für die Großzügigkeit der Wohltäter”

Sie haben uns geschrieben: „Es war eine große Überraschung, und wir haben uns sehr gefreut über den Betrag, den Sie uns geschickt haben! Wir sind sehr, sehr dankbar für die Großzügigkeit unserer Wohltäter. Darin zeigt sich die göttliche Vorsehung, die sich immer um uns kümmert.

Wir wünschen allen unseren Wohltätern Gottes reichen Segen und seine Gnaden und versichern Sie alle unserer Gebete und unserer Zuneigung und Dankbarkeit.

In der Hostienbäckerei der Dominikanerinnen.
Ihre Hilfe für Angola

KIRCHE IN NOT hilft seit Jahrzehnten in Angola – zum Beispiel bei der Renovierung oder dem Neubau von Kirchen und Gemeindezentren. Unser Hilfswerk stellt Priestern und Katecheten Fahrzeuge zur Verfügung, damit diese ihre weitverzweigten Gemeinden erreichen können. Darüber hinaus unterstützt KIRCHE IN NOT auch die Kinder- und Jugendkatechese oder die Arbeit mit Suchtkranken.

„Sie ist stärker als Tito“, ruft ein Arzt lachend über den Gang der Unfallchirurgie der Universitätsklinik von Sarajewo. Und die angesprochene Ordensschwester Marija Bešker, 61 Jahre alt, gibt zurück: „Natürlich. Der Staatspräsident ist lange tot. Und ich bin Gott sei Dank ziemlich lebendig.“
In dem Jahr, als der kommunistische Diktator Tito starb, 1980, legte sie ihre ewigen Gelübde bei den „Franziskanerinnen von Christus dem König“ ab. Ihr „erster Beruf“, wie sie sagt: Ihr Leben Gott zu weihen.

Nicht selbstverständlich in einem System, in dem Christen wegen ihres Bekenntnisses inhaftiert und getötet wurden. In ihrer Großfamilie – Schwester Marija wuchs mit 13 Geschwistern auf – stand die Treue zum Glauben außer Frage. Und die Verwandten erkannten schnell: Das quirlige Kind könnte ihre Durchsetzungskraft auch gut in den Dienst Gottes stellen. „Meine Tante war bereits Ordensschwester. Als ich klein war, meinte mein Onkel zu mir, ich könnte einmal ihre Oberin werden“, erzählt Schwester Marija und schmunzelt. Aus erster Ablehnung wurde umso entschiedenere Zustimmung: Schon mit 14 Jahren begab sie sich in die Obhut der Franziskanerinnen, trat wenig später ein. Das war in Mostar, in der Herzegowina. In den neunziger Jahren wurde die Stadt mit ihrem Wahrzeichen, der steil zulaufenden „Alten Brücke“, zum Symbol des Krieges und Mordens zwischen den Volksgruppen des zerfallenen Jugoslawiens, zwischen Christen und Muslimen.
Schwester Marjia Bešker bei einer Patientin.
Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen von Christus dem König.
Kirche und Moschee in Sarajewo.
Schwester Marija im Einsatz am Eingang der Universitätsklinik in Sarajewo.
Die „Realität des Bösen“ ausgehalten

Den Krieg erlebte Schwester Marija jedoch bereits dort, wo sie ihren „zweiten Beruf“ gefunden hat: Im Klinikum von Sarajewo, wo sie als Krankenschwester, Seelsorgerin, Organisationstalent und „Frau für alles“ seit Mitte der achtziger Jahre arbeitet. Dabei war das Engagement des Ordens im Krankenhaus aus der politischen Not geboren: Die Franziskanerinnen von Christus dem König – das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt sie seit langem – widmeten sich ursprünglich der Sorge für Waisenkinder. Doch das kommunistische Regime ließ es nicht zu, dass die Schwestern Waisenhäuser, Kindergärten oder gar Schulen betrieben. So musste auch Schwester Marija einen anderen Beruf erlernen und wurde Krankenpflegerin. Eine Entscheidung, die sie nie bereut hat – nicht einmal im Bosnienkrieg.

Sie hatte sich bewusst entschieden, auch im Feuerbeschuss mit unzähligen Toten, Schwerverwundeten und Traumatisierten in Sarajewo zu bleiben. „Es galt, die Realität des Bösen auszuhalten“, erinnert sie sich. Die Erinnerungen an die Kriegsjahre wirken nach – nicht nur geistig. Noch heute besucht Schwester Marija nach Dienstschluss Patienten von damals, die es bis heute schwer haben, weil die Kriegstraumata sie nicht loslassen, die nicht arbeiten können oder durch Kriegsschäden schwerbehindert sind. Doch selbst in Kriegsschrecken sei eine positive Erinnerung haften geblieben, so Schwester Marija: „Auch in den schlimmsten Kämpfen haben unsere Ärzte und das Pflegepersonal nie einen Unterscheid gemacht, wenn es um die Rettung eines Kroaten oder Serben, eines Christen oder eines Muslims ging.“

Selbstbewusstsein und Hoffnung trotz Unsicherheiten

Das Krankenhaus als Ort ohne soziale und religiöse Schranken: Dieses Beispiel kann der aus dem Krieg hervorgegangene Staat Bosnien und Herzegowina dringend brauchen. Denn Diskriminierung und wirtschaftliche wie soziale Ungleichheit sind nach wie vor an der Tagesordnung: Laut katholischem Erzbistum Vhrbosna mit Sitz in der Haupstadt Sarajewo verlassen jährlich bis zu 10 000 Katholiken das Land. Die meisten von ihnen sind Kroaten.

Grund ist neben der wirtschaftlichen Unsicherheit auch die religiöse Diskriminierung. Denn radikale islamische Strömungen im Land haben Zulauf – verstärkt durch Einflüsse aus dem Ausland. So hält der Exodus an, der im Bosnienkrieg begonnen hat. „Die fehlende Gleichberechtigung äußert sich politisch, administrativ und vor allem, wenn es um die Arbeitsplätze geht“, sagt Erzbischof Vinko Kardinal Puljić aus Sarajewo. „Es stellt sich die ernste Frage nach der Zukunft der katholischen Kirche in Bosnien und Herzegowina.“ Umso wichtiger sei es, dass die Kirche „Normalität vorlebe“, so Puljić. „So wollen wir den Menschen Selbstbewusstsein und Hoffnung für die Zukunft vermitteln.“

Selbstbewusstsein und Hoffnung: Das verkörpert Schwester Marija, wenn sie durch die Gänge der Unfallchirurgie wuselt, hier einen Verband wechselt, dort eine Infusion anlegt. Und vor allem: Sich in der Hektik des Klinikbetriebs Zeit nimmt – nicht nur für die Kranken, sondern auch für die Angehörigen. Das Sozialsystem im noch jungen Staat Bosnien und Herzegowina steht auf tönernen Füßen, viele Menschen haben eine geringe Rente, viele keine Krankenversicherung. Da ist es gut, wenn es Ratgeber und Vermittler zwischen Ärzten und Patienten gibt. Menschen wie Schwester Marija. „Es reicht nicht, die medizinische Ausbildung abgeschlossen zu haben“, ist sie überzeugt, „man muss die Sorge für die Kranken als eine Berufung begreifen“. Mittlerweile ist sie Oberschwester im Klinikum – auch das ist keine Selbstverständlichkeit. Der staatlich verordnete Atheismus wirkt im öffentlichen Sektor noch nach. Ihr habe es jedoch noch nie Probleme gemacht, dass sie einem katholischen Orden angehört, sagt Schwester Marija. „Alle Kollegen behandeln mich sehr respektvoll.“

Daran kann kein Zweifel bestehen, wenn man die umtriebige Ordensfrau betrachtet. Aber sie schreibt die kleinen und großen Erfolge ihrer Arbeit nicht allein ihrer Kompetenz zu, erzählt Schwester Marija lächelnd: „Wenn ich zu einem Arzt gehe und ihn um etwas bitte, dann bete ich still: ,Denk an mich barmherzige Mutter Gottes, dass er gut aufgelegt ist und mir den Gefallen tut.ʼ“

Das Gebet, persönlich wie gemeinschaftlich, sei ihre Kraftquelle – und die Arbeit im Klostergarten: „Wenn die Blumen darin aufblühen, dann spüre ich keine Müdigkeit“, bekennt Schwester Marija. Ihre zwei Berufe – Ordensfrau und Krankenschwester – seien für sie die Erfüllung ihres Lebens, trotz aller Schwierigkeiten, in denen ihr Land und die Katholiken darin leben. Sie strahlt aus, was sie sagt: „Je mehr der Mensch sich anderen widmet, desto zufriedener und glücklicher ist er.“ Und auch darin ist sie wohl stärker als Tito.

Helfen Sie der Kirche in Bosnien und Herzegowina:

Um der Ordensgemeinschaft von Schwester Marija sowie der christlichen Minderheit in Bosnien und Herzegowina weiterhin helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden.

KIRCHE IN NOT unterstützt den Bau einer ersten Etage in dem bereits bestehenden Gebäude des Maria-Droste-Mädchenheims in der Stadt Multan.
Die Einrichtung wird von den Schwestern vom Guten Hirten geleitet. Unser Hilfswerk möchte den Bau unterstützen, damit es – besonders in Pakistan – einen geschützten Platz für christliche Mädchen gibt, in dem sie sicher leben und sich vor allem geschützt fühlen können.
Eine Straßenszene in Multan.
Bisher können die Ordensschwestern nur 20 Mädchen in ihrem Haus aufnehmen.
Die Schwestern vom Guten Hirten sind seit 1989 im Bistum Multan tätig.

Das Bistum im Zentrum Pakistans ist ungefähr doppelt so groß wie Niedersachsen. Der Katholikenanteil liegt gerade einmal bei ungefähr einem halben Prozent. Die Stadt Multan ist die sechstgrößte Stadt des Landes und hat ähnlich viele Einwohner wie München.
Die Ordensschwestern kümmern sich um die pastorale Arbeit in der Pfarrei La-Salle in Multan. Sie besuchen Familien und leiten Katechesen für die Gläubigen. Wichtig ist ihnen aber auch die Bildung für Kinder und vor allem Mädchen, die in armen Gegenden von Multan leben.

Viele Mädchen aus den Dörfern rund um Multan kommen in ihrem Gästehaus unter. Sie profitieren also nicht nur von der Bildung durch die Schwestern, sondern sie erhalten auch pastorale Unterstützung in einer christlichen Umgebung. So können sie in ihrem Glauben gestärkt werden.

Nicht genügend Übernachtungsmöglichkeiten

Während ihres Aufenthalts im Maria-Droste-Mädchenheim erhalten die Mädchen nicht nur die Sakramente. Die Schwestern bieten ihnen auch Gesundheitstipps oder Kurse für Persönlichkeitsentwicklung und bringen ihnen Fertigkeiten wie Näharbeiten, Gartenarbeit und Kochen bei. Der Konvent ist mittlerweile jedoch überfüllt. Es gibt nicht genügend Platz, um diejenigen Mädchen übernachten zu lassen, die eine Übernachtung brauchen.

In der lokalen Kultur ist es üblich, dass Mädchen nicht alleine auf die Straße gehen. Meistens können ihre Eltern aufgrund ihrer Armut nicht für deren Bildung aufkommen, da es auch in vielen ländlichen Regionen kaum lokale Bildungsmöglichkeiten gibt.

Die jungen Frauen im Mädchenheim der Schwestern vom Guten Hirten hoffen auf Ihre Hilfe.
Die Kathedrale in Multan.
Kaum Schulen auf dem Land

Viele der Mädchen, um die sich die Schwestern kümmern, haben einen oder beide Elternteile verloren. Ihre Chancen für die Zukunft wären stark eingeschränkt, wenn sie nur in den eigenen vier Wänden leben würden und nicht in dem Schwesternheim. Wenn sie dort leben, können sie auch die nahe gelegenen Schulen in Multan besuchen.

Momentan haben die Schwestern nur Platz für 20 Mädchen. Daher ist die Erweiterung des bestehenden Hauses eine wichtige Initiative, die KIRCHE IN NOT unterstützen möchte. Die Mädchen, die im Haus übernachten, bezahlen eine minimale Gebühr, um die Kosten ein wenig zu decken, aber größtenteils kommt das Geld durch die Missionsarbeit der Schwestern vom Guten Hirten.

Der Plan ist, eine weitere Etage auf dem bereits bestehenden Erdgeschoss zu bauen. Dies vergrößert und verbessert die Möglichkeiten der Mädchen, die dort gerne wohnen und die Schule besuchen möchten. Ein kleiner Teil der Kosten kann durch die Schwestern getragen werden, aber sie benötigen auch unsere Hilfe.

Sie haben sich an KIRCHE IN NOT gewandt. Wir haben 14.000 Euro zugesagt. Bitte helfen Sie den Schwestern bei diesem Bau, damit die Mädchen in ihrem Heim eine bessere Zukunft haben können.

Wir helfen mit 14.000 Euro und Sie?
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