Spenden
Wallfahrtsort

Wallfahrtsort

Mehr Beiträge zu diesem Thema

Mehr Schlagworte 2 Beiträge gefunden
Beiträge anzeigen
Lettland gilt bis heute als ein überwiegend evangelisches Land. Protestantisch waren seit der Reformation die Baltendeutschen und die einheimischen Letten und Liven. Doch neben Hunderttausenden von zugewanderten orthodoxen Russen gibt es in Lettland auch 400 000 Katholiken.
Erzbistum und Sitz einer Kirchenprovinz ist die Hauptstadt Riga, wo dem Erzbischof und Kardinal die Suffraganbistümer Liebau (Liepaja), Mitau (Jelgava) und Rositten-Aglona (Rezekne-Aglona) unterstehen. Die vier Diözesen entsprechen den historischen Provinzen Lettlands.
Den Doppelnamen Aglona-Rositten verdankt die Diözese dem marianischen Zentrum des Landes Aglona in Latgalien. Hier liegt unweit von Dünaburg (Daugavpils) der Wallfahrtsort Aglona, dessen Wallfahrtskirche Konkathedrale der jungen Diözese Rositten-Aglona ist.

Die Wallfahrt in Aglona gilt einem Gnadenbild, das seit dem Jahr 1400 hier verehrt wird. Die Kirche ist ein Barockbau des 18. Jahrhunderts, der die russische Okkupation nach 1795 ebenso überlebt hat wie die Besetzung Lettlands 1945. Nur hier im Osten Lettlands bilden die lettischen Katholiken zusammen mit der polnischen Minderheit eine Mehrheit.
Blick von der Willibaldsburg auf Eichstätt. Hier lebte Bischof Boleslaus Sloskans für einige Zeit.
Blick auf die Wallfahrtskirche in Aglona.
Zbignevs Stankevics, Erzbischof von Riga.
Gnadenbild wird seit 1400 verehrt

Ende des 19. Jahrhunderts setzte ein nationales Erwachen ein, nachdem in Latgalien die Russifizierungspolitik heftiger war als in den baltischen Provinzen. Latgalien gehörte zum Gouvernement Witebsk. Die Russifizierung nach der Aufhebung der Leibeigenschaft ging Hand in Hand mit einem Sprach- und Druckverbot des Latgalischen bis 1904, während das Lettische von diesem Verbot nicht betroffen war (wohl aber das Litauische).

Am 18. November 1918 wurde die Republik Lettland gegründet, in der Latgalien den dritten Stern über dem Staatswappen bildete. In der harten Zeit der sowjetischen Okkupation (ab 1949) stand die katholische Kirche zum Latgalentum. Kardinal Julijans Vajvods ließ als Bischof von Riga nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil neben dem Lettischen auch das Latgalische als Kirchen- und Liturgiesprache zu.

Kardinal Vajvods, der als über 90-jähriger Bischof noch das Ende des Kommunismus erlebte, wollte in Aglona begraben sein, ebenso der Bischof Boleslaus Sloskans, der im Exil 1981 in Belgien starb und ein enger Freund von Pater Werenfried van Straaten war.

1986, als Lettland noch unter sowjetischer Herrschaft stand, konnten nur die Letten im Exil den 800. Jahrestag des Beginns ihrer Christianisierung feiern. Sie taten dies in Rom mit Papst Johannes Paul II., der damals die Hoffnung aussprach, bald Lettland und das Marienheiligtum in Aglona zu besuchen. Erst 1993 war ihm dies möglich.

Wallfahrt am Tag vor Mariä Himmelfahrt

Im Jahre 1186 hatte Erzbischof Hartwig II. von Bremen den Augustiner-Chorherren Meinhard aus Bad Segeberg in Holstein zum Bischof der Liven geweiht. Ihm waren nach seiner Bischofsweihe noch zehn Jahre der Wirksamkeit vergönnt, ehe er am 14. August 1196 starb. Sein Fest wird an seinem Todestag begangen, also einen Tag vor dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, dem Tag der traditionellen Wallfahrt in Aglona.

Obwohl sich in der Reformation der größte Teil des heutigen Lettlands von der Katholischen Kirche trennte, ist Lettland immer ein marianisches Land geblieben. Das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Riga blieb erhalten.

Zahlreich sind die Mariengedichte und Lieder lettischer evangelischer Dichter. Das gilt noch mehr von dem Teil Lettlands, der unter polnischer Herrschaft katholisch blieb und erst bei den polnischen Teilungen an Russland kam: Latgalien mit seinem Hauptheiligtum Aglona im Osten Lettlands.

Kirche im Jahr 1780 fertiggestellt

Das 1699 gegründete Dominikanerkloster Aglona beherbergt in der 1780 gebauten Kirche ein Gnadenbild, das eine Nachbildung der Muttergottes von Trakai in Litauen ist. Vor dem Zweiten Weltkrieg, als Lettland wie Litauen und Estland unabhängige Staaten waren, besuchten jährlich bis zu 200 000 Pilger diesen Gnadenort.

Nach der Besetzung durch die Russen wurde 1940/41 auch hier das Kloster samt der wertvollen Klosterbibliothek völlig zerstört. Die Kirche mit dem Gnadenbild jedoch ist erhalten geblieben und wurde trotz der bolschewistischen Okkupation weiter von zahlreichen Pilgern besucht.

Heute ist Aglona das Herz des Katholizismus in Lettland, wo auch der polnische Papst bei seinem Besuch zur Muttergottes betete und wohin auch viele Polen, Litauer und Weißrussen wallfahren. Diesem Geist der Völker-Versöhnung hatte auch Bischof Boleslaus Sloskans sein Leben geweiht.

Nachdem er 1981 im belgischen Exil, starb, hat die Kirche Lettlands nach der Wende den Seligsprechungsprozess für ihn eingeleitet. Boleslaus Sloskans wurde am 31. August 1893 im damals vom Zaren beherrschten Lettland geboren und ist dort aufgewachsen. Als 18-jähriger trat er 1911 in das Priesterseminar von Sankt Petersburg ein, wo er am 21. Januar 1917 von Erzbischof Johann Cieplaks zum Priester geweiht wurde.

Das Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau.
Darstellung der Himmelfahrt Mariens auf einer Ikone.
Seligsprechungsprozess für Bischof Sloskans

In dieser Zeit der Verfolgung schickte Papst Pius XI. den Jesuiten Michel d’Herbigny nach Moskau. Pater d’Herbigny verhandelte offiziell wegen Hilfsmaßnahmen für die notleidende Bevölkerung, hauptsächlich für die hungernden Kinder, er hatte aber auch von Nuntius Eugenio Pacelli in Berlin die Bischofsweihe erhalten und hatte Vollmacht und Auftrag des Papstes, Bischöfe für die Kirche in Russland geheim zu weihen.

Hinter den verschlossenen Türen der St. Ludwigskirche in Moskau legte er am 10. Mai 1926 dem jungen Priester Boleslaus Sloskans die Hände zur Bischofsweihe auf und ernannte ihn zum Apostolischen Visitator für Mohilev und Minsk.

Der geheim Geweihte kehrte in seine nun Leningrad genannte Pfarrei zurück, wo er als einfacher Priester lebte, aber seine Diözese zu bereisen versuchte, um heimlich zu firmen. Schon nach einem Jahr wurde Sloskans am 11. Mai 1927 verhaftet. Sechs Jahre lang wurde er gefoltert und gequält, darunter auch auf der berüchtigten KZ-Insel Solowki im Weißen Meer.

Um des Glaubens willen gelitten

Pater Werenfried schrieb über dieses Schicksal: „In 17 Sowjetgefängnissen hat er um des Glaubens willen gelitten. In dem Moskauer Lubjanka-Gefängnis wurde er, nackt auf einen Tisch gebunden, bis aufs Blut gegeißelt. Er wurde aufrecht stehend in einen schmalen Käfig gepresst, worin ihm keine einzige Bewegung möglich war und Tag und Nacht eiskaltes Wasser auf seinen Kopf tropfte.

Wochenlang lag er unter dem blendenden Licht eines Scheinwerfers platt auf dem Rücken an den Boden gekettet. Drei Monate wartete er in der stockfinsteren Todeszelle auf seine Hinrichtung. Seine einzige Nahrung war eine faule Suppe, und die Zeit konnte er nur an den Schritten der Gefangenen abschätzen, die aus den Nachbarzellen zum Erschießen abgeführt wurden.

Blick auf die Altstadt von Riga mit Dom und dem Fluss Düna.
An den Boden gekettet

Trotz all dieser Marterung blieb sein Geist ungebrochen. Ohne Nachlassen meditierte er betend den Kreuzweg und die Mysterien des Rosenkranzes. Als ein Wärter sein Lächeln sah und erstaunt ausrief: ‚Du bist glücklich?!’ antwortete der Bischof: ‚Ja, denn ich bin völlig frei, während Sie es nicht sind’.“

Etwas weiter heißt es: „Im Jahre 1933 erwirkte die Regierung von Lettland im Tausch gegen einen russischen Spion seine Freilassung. Der Bischof weigerte sich, die Sowjetunion zu verlassen, weil er sich dazu verpflichtet fühlte, als Hirte bei seiner Herde zu bleiben.

Als ein kirchlicher Diplomat ihm wahrheitswidrig mitteilte, der Papst habe ihn nach Rom gerufen, gehorchte er mit blutendem Herzen. In Rom musste er erleben, dass Papst Paul Pius XI. die Erklärung seines Nuntius Lügen strafte und den Grundsatz bestätigte, dass ein Bischof bei seiner Herde zu bleiben hat.

Als viele Jahre später diesem Prinzip von neuem zuwider gehandelt wurde, hat mir Bischof Sloskans sein Geheimnis anvertraut mit der Erlaubnis, es nach seinem Tode bekannt zu geben. Das tue ich jetzt aus Liebe zur Kirche, in der die Diplomaten keine führende, sondern eine untergeordnete Rolle spielen müssen.“

Bischof Sloskans lebte einige Zeit in Eichstätt

Von Rom kehrte Sloskans nach Lettland zurück, wo er an der Theologischen Fakultät in Riga Moral und Aszetik lehrte. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges brachten ihn die Nationalsozialisten nach Deutschland. Einige Zeit verbrachte er in Eichstätt (Bayern).

1947 ging er nach Belgien, wo er bei Brüssel ein Seminar für lettische Priester gründete. Im Jahre 1952 ernannte ihn Pius XII. zum Apostolischen Visitator für die Russen und Weißrussen, 1955 auch zum Moderator für Letten und Esten im Exil.

In dieser Zeit bis 1979 wohnte Sloskans in der Abtei Keyserberg in Löwen. Er nahm regelmäßig an den Internationalen Kongressen „Kirche in Not“ in Königstein teil, wo ihm der Leiter der Königsteiner Anstalten, Prälat (und seit 1966 Weihbischof) Kindermann die Eröffnung des Kongresses anvertraute, weil er ihn als lebendes Symbol der verfolgten Kirche betrachtete.

Sowjets ermordeten seine ganze Familie

Bis zu seinem Tode 1981 blieb Bischof Sloskans ein Mann der Innerlichkeit und des Gebetes. Er war der letzte Zeuge der frühen Vatikanischen Ostpolitik der 1920er-Jahre. Die Sowjets ermordeten seine ganze Familie. Kein Leid konnte ihn verbittern.

Pater Werenfried konnte es noch erleben, dass die Sowjetunion 1991 zerfiel, Lettland wieder seine Freiheit erhielt, dass der tote Bischof in seine Heimat zurückkehren und in der Krypta der Basilika von Aglona ruhen konnte.

„Gehen Sie dort nicht hin, da wird der Teufel angebetet“, hatten die Leute ihren neuen Bischof Acquirino Francis Kibira gewarnt. Das Gebiet im Südwesten Ugandas an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo galt als düster und gefährlich. Gewalt und Verbrechen waren an der Tagesordnung, Drogenkonsum und Prostitution weit verbreitet. Auffallend war in der Gegend ein ausgeprägter Glauben an Hexerei. Zwar bekennen sich 85 Prozent der Einwohner Ugandas als Christen, aber noch immer kommen magische Rituale und okkulte Praktiken in der Bevölkerung vor.
Doch der Bischof von Kasese, etwa 350 Kilometer südwestlich der ugandischen Hauptstadt Kampala gelegen, ließ sich von den warnenden Stimmen nicht aufhalten: Bereits zwei Tage nach seiner Weihe im Juli 2014 fuhr er in das Grenzgebiet. Im Dorf Kabuyiri machte er an einer Kapelle Halt. Er trat ein und fand dort zwanzig junge Mädchen im Alter von 16 bis 20 Jahren vor, die alle gelähmt waren. Der Katechet erklärte dem Bischof, sie seien „verhext“ worden.
Blick in die vollbesetzte Wallfahrtskapelle in Kabuyiri während einer Andacht.
Bischof Kabiri im Gespräch mit Kindern.
Vor der Wallfahrtskapelle Kabuyiri herrscht großes Gedränge, als Bischof Kibira zu einem Besuch eintrifft.
Viele Gläubige haben sich in der Wallfahrtskapelle zum Gebet versammelt.
In einem Dorf in Uganda. Auf der Hütte steht übersetzt geschrieben: Wenn Jesus ja sagt, kann niemand nein sagen.
Bischof Acquirino Francis Kibira aus Kasese trifft Jugendliche bei einem Pastoralbesuch.
Kapelle wurde von einem Polizisten errichtet

Der Bischof begann zu beten: „Herr Jesus Christus, du hast mich in diese Diözese gesandt, wirke hier Gutes. Heile diese Mädchen in deinem mächtigen Namen.“ Laut Bischof Kibira seien die Mädchen bald darauf aufgestanden und hätten wieder laufen können.
Zu seiner Überraschung erfuhr der Bischof, dass die Kapelle im Jahr 1982 von einem Polizisten errichtet worden war, der angesichts der vielen Probleme verstanden hatte, dass „hier Jesus notwendig“ war.

„Ich wunderte mich allerdings darüber, dass es an dem Ort keinen Priester gab“, berichtet Bischof Kibira. „In meinem Inneren hörte ich eine Stimme, die mir sagte, es bedürfe dort eines Priesters. Ich hatte zudem die Eingebung, dort ein Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit zu errichten.“

„Ein Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit”

Der Bischof besuchte den zuständigen Pfarrer, zu dessen Pfarrei die Kapelle gehört. Der Priester konnte nicht glauben, dass der Bischof seine Idee ernst meinte. Alle Priester hätten sich bislang geweigert, diesen Ort aufzusuchen und dort tätig zu sein.

Aber der Bischof setzte unbeirrt ein Datum für die Gründung des neuen Heiligtums der Göttlichen Barmherzigkeit fest. Bald fand er auch einen Priester, der bereit war, dorthin zu gehen.

Das Heiligtum wurde 2016 im Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Inzwischen ist dieser Ort zu einer Wallfahrtsstätte für unzählige Menschen geworden. Jeden Tag wird die heilige Messe gefeiert. Um 15 Uhr, der Todesstunde Jesu, wird der Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet, und es findet eine eucharistische Anbetung statt.

Tausende versammeln sich an Sonn- und Feiertagen

Sogar an Werktagen versammeln sich hunderte Gläubige, an Sonn- und Feiertagen sind es sogar Tausende. Jeden Montag gehen zudem zahlreiche Gläubige zur Beichte .

Viele nutzen das Angebot, sich mit ihren persönlichen Problemen einem Priester anzuvertrauen und bei ihm Rat und Hilfe zu finden. Dadurch wurden viele zerrüttete Familien wieder versöhnt, wie Priester vor Ort dem Bischof berichten.

Bischof Kibira selbst ist zutiefst bewegt: „Ich kann es nicht fassen! Jeder Platz ist besetzt, am Fest der Göttlichen Barmherzigkeit sind Tausende hergekommen und haben vor dem Heiligsten Sakrament gekniet. Abends, als ich im Bett lag, habe ich Freudentränen vergossen.“

Junger Priester in Uganda.
Gläubige beten in der Wallfahrtskapelle von Kabuyiri.
„Es war eine gute Entscheidung“

In seinem Umfeld hätten ihn viele gewarnt, dass der Aufbau eines Wallfahrtsortes in dieser Gegend viel zu gefährlich sei. „Aber ich habe geantwortet: ,Glaubt ihr nicht an die Kraft des Allerheiligsten Sakramentes?‛ Heute sagen alle: ‚Es war eine gute Entscheidung.‘“

Viele Menschen haben laut Bischof Kibira ihr Leben geändert. „Es gab in dem Ort eine Familie, von der die Leute sagten, sie bete den Teufel an, so dass sie den Priester davor warnten, sie aufzusuchen. Am Ende war diese Familie die erste, die ihr Kind in dem Heiligtum taufen ließ“, freut sich der Bischof. „Sogar die Polizisten in der Region sagen mir: ‚Wir sind so froh, dass es jetzt hier einen Priester gibt. Wir hatten hier früher jeden Tag Probleme, jetzt nicht mehr in diesem Ausmaß.‛ Das ist die Macht Jesu!“

Die Polizisten nehmen selbst eifrig an den Gottesdiensten teil. Auch die Fernfahrer, die die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo passieren, finden in der Wallfahrtsstätte Kraft und Trost. Immer wieder berichten Gläubige von Gebetserhörungen und Heilungen.

Beliebte Kapelle bei Polizist und Fernfahrern

Die Veränderungen zeigen sich auch anderweitig, erzählt Bischof Kibira: „Inzwischen sind beispielsweise rund 300 Familienväter aus der Region, die aufgrund ihrer Drogensucht ihre Familien im Stich gelassen hatten, wieder zurückgekehrt.“

Es gebe in dem Gebiet im Gegensatz zu früher nur noch wenige Selbstmorde, die Jugendlichen kämen zur heiligen Messe und zur eucharistischen Anbetung, anstatt wie in der Vergangenheit ihr Leben mit Alkohol, Drogen, sexuellen Exzessen und Kriminalität zu zerstören. „Sogar die Zahl der Verkehrsunfälle ist zurückgegangen“, erzählt der Bischof lachend.

Pilger kommen von weither zu Fuß

Auch für die Häftlinge in den beiden Gefängnissen der Region hat sich etwas verändert: Sie werden nun seelsorglich betreut, und einige der Häftlinge veranstalten selbst Andachten. „So wirkt die Gnade, die von dem Ort ausgeht, sogar bis hinter die verschlossenen Türen und Mauern der Gefängnisse“, berichtet Bischof Kibira.

Inzwischen kämen die Pilger von weither zu Fuß, um in dem Heiligtum zu beten, beobachtet der Bischof. „Wenn wir unsere Herzen öffnen, handeln wir in der Macht Gottes. Dieser besonders vernachlässigte Ort ist zu einer Pforte der Barmherzigkeit für die Diözese geworden.“

KIRCHE IN NOT steht den Christen Ugandas seit vielen Jahren zur Seite.

Das Hilfswerk unterstützt die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, hilft bei der Beschaffung von Fahrzeugen, dem Bau und der Renovierung von Kirchen. Zudem sichern Mess-Stipendien das Überleben der Priester, die wenig bis gar keinen Lohn von ihren Diözesen bekommen.

Um weiter den Menschen in Uganda helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden – entweder online oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Uganda

Beiträge zu diesem Thema