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Ein junger indischer Priester freut sich über ein neues Moped für seine Arbeit

Ein junger indischer Priester freut sich über ein neues Moped für seine Arbeit

„Danke für Ihr gutes Herz”

24.09.2018 aktuelles
Der junge Priester Ravi Kumar Devarapalli in der Diözese Eluru im Osten des indischen Subkontinents freut sich über ein Moped, das er dank der Hilfe unserer Wohltäter anschaffen konnte. 1.200 Euro haben sie gespendet. Jetzt ist es für ihn viel leichter geworden, die Gläubigen in ihren Dörfern zu besuchen.

Die Missionspfarrei, in der er tätig ist, liegt in einem ländlichen und unterentwickelten Gebiet. Ein Pfarrhaus gibt es dort nicht, so dass er im Haus des Bischofs wohnt. Bis in seine Pfarrei gelangte er mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber um die Dörfer in dem hügeligen und bewaldeten Gebiet zu erreichen, musste er mit dem Fahrrad weite und schlechte Wege zurücklegen. Das war beschwerlich und zeitraubend, denn die Wege sind für ein Fahrrad nicht geeignet. Zudem liegen die Dörfer weit vom Sitz der Pfarrei entfernt.
Segnung eines Motorrads in Indien.
Zu Besuch in einer Pfarrei im Bistum Eluru/Indien.
Gläubige in einer Kapelle in Indien (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

Bis zu den neun Dörfern, deren Einwohner schon getauft sind, sind es bis zu 15 Kilometer. Die drei anderen, in denen sich die Bewohner noch auf die Taufe vorbereiten, sind sogar bis zu 30 Kilometer entfernt.

Mühsame und weite Fahrten mit dem Fahrrad

Da die Leute fast alle tagsüber hart als Tagelöhner, landlose Feldarbeiter oder Hausangestellte arbeiten, kann der Priester sie nur abends besuchen. So musste er mit seinem Rad oft spät nachts die weiten und schlechten Wege zurücklegen.

An Sonn- und Feiertagen kam der Priester oft zu spät zur heiligen Messe, weil er es mit dem Fahrrad nicht schaffte, rechtzeitig einzutreffen. „Die Menschen sind sehr arm und einfach, aber sie sind offen für die Botschaft Christi“, sagt der Priester. Aber auch Sekten kommen in das Gebiet.

Wenn die Kirche es aufgrund mangelnder Mittel nicht schafft, die Menschen seelsorglich zu betreuen, sind die Menschen eine leichte Beute für die Sekten, die oft über wesentlich mehr Mittel und Personal verfügen und den Leuten unrealistische Versprechungen machen, auf die sie hereinfallen.

Indischer Priester mit einem Moped, das Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglicht haben.
Eine christliche Frau aus Indien (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).
Häufigere Besuche möglich

Dank des Mopeds kann der Priester die Leute nun viel häufiger besuchen. „Ich bin sehr glücklich, meinen priesterlichen Dienst hier ausüben zu dürfen“, sagt Ravi Kumar Devarapalli, der erst 2016 zum Priester geweiht wurde.

Und unseren Wohltätern sollen wir ausrichten: „Manche Menschen treffen Entscheidungen, die Leben verändern. Danke, dass Sie solche Menschen sind! Ihre Spende wird mir und unserer Diözese dabei helfen. Dank Ihrer Großzügigkeit können wir weiterhin das Leben der Gläubigen in geistlicher Hinsicht verbessern. Ich danke Ihnen für Ihr gutes und freundliches Herz.“

Helfen Sie den Christen in Indien

KIRCHE IN NOT steht der christlichen Minderheit in Indien solidarisch bei.

Seit den Überfällen 2008 hat unser Hilfswerk beim Wiederaufbau zahlreicher zerstörter Kirchen im Bundesstaat Odisha geholfen. Zudem fördert KIRCHE IN NOT die Seelsorge und kirchliche Sozialarbeit unter den Dalits, die in der indischen Gesellschaft ohne Stimme und Beistand sind.

Um weiterhin helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden.

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