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Ein Abglanz der Schönheit Gottes

Ein Abglanz der Schönheit Gottes

Unterstützen Sie den Bau von Kirchen in Afrika

14.08.2023 aktuelles

Ein afrikanischer Bischof brachte es einmal anschaulich auf den Punkt: „Wenn wir einen Stall für unsere Schweine bauen wollen, sind viele Hilfswerke bereit zu helfen. Aber wenn wir einen Raum brauchen, um Gott anzubeten, ist es schwer, Hilfe zu erhalten.“

 

Es herrscht die Auffassung vor, man solle lieber etwas „Nützliches“ bauen. Das Ge­spür für das Heilige und für das Geheimnis geht in der westlichen Welt verloren. Die Gläubigen in Afrika hingegen haben Sehn­sucht danach, Gott in einem heiligen Raum anzubeten.

Katholiken vor einer Kirche in Malawi. KIRCHE IN NOT hatte hier den Bau der Dachkonstruktion unterstützt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Organisationen hilft KIRCHE IN NOT daher gern beim Bau von Kapellen und Kirchen. Denn es ist anrührend zu sehen, wie die Gemeinden die heilige Messe unter Bäu­men feiern müssen oder unter großen Opfern Gott dem Herrn zumindest ein be­helfsmäßiges Haus gebaut haben – oft nur aus Lehm, Stroh und Ästen. Häufig wer­den diese viel zu kleinen und instabilen Bauten von Termiten, Ratten oder von Regen und Wind bald zerstört. Manchmal werden sogar Menschen beim Einsturz verletzt.

 

Unter großen Opfern ein bescheidenes Gotteshaus gebaut

Die Gläubigen in Thon-Aduel im Südsudan flüchteten einmal kreischend aus ihrer aus Ästen zusammengezimmerten und mit Stroh gedeckten Kapelle und weigerten sich, zur heiligen Messe zu kommen.

Denn als einige von ihnen ver­suchten, das eingedrungene Regenwasser abzuschöpfen, fiel ihnen eine Schlange auf, die im Strohdach hing. Beim Versuch, sie zu verjagen, fiel sie herunter und versteckte sich, sodass die Leute Angst hatten, sie könne jederzeit wieder her­vorkriechen. Inzwischen konnte die Ge­meinde dank Eurer Hilfe endlich eine würdige Kirche einweihen.

Gottesdienst unter freiem Himmel in einem Dorf in der Zentralafrikanischen Republik (Foto: KIRCHE IN NOT/Aurelio Gazzera).
In einigen afrikanischen Ländern entste­hen zudem mit Öldollars aus Saudi- Arabien in jedem noch so kleinen Dorf Moscheen. Wenn die Christen dann für ihren Gott nur eine Lehmhütte haben, werden sie verspottet und fühlen sich minderwertig. Auch Sekten haben oft viel Geld für ihre „Tempel“. So sind würdige Kapellen für die katholischen Gemeinden vielerorts identitätsstiftend.

 

„Nichts ist schön genug für Gott”

Der Missionar Pater Aurelio Gazzera, der in der Zentralafrikanischen Republik tätig ist, sagt: „Jeder Mensch verdient es, in einem schönen Raum zu beten und die Gottesdienste zu feiern. Die Schönheit ist ein Abglanz der Schönheit Gottes. Nichts ist schön genug für Gott.“

Damit ist nicht gemeint, dass Prunkbauten entstehen würden, sondern es geht um schlichte, angemessene sakrale Räume, in denen die afrikanischen Gläubigen die Eucharis­tie feiern und ihre Gebete und Gesänge vor den Herrn bringen können, um seinen Namen würdig zu preisen.

Bitte unterstützen Sie den Bau kirchlicher Gebäude und Einrichtunge mit Ihrer Spende – online oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Bauprojekt

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