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„Red Wednesday“ setzte Zeichen für verfolgte Christen

„Red Wednesday“ setzte Zeichen für verfolgte Christen

Rückblick auf die Aktionswoche 2023

27.11.2023 aktuelles
Die Aktion „Red Wednesday 2023“ von KIRCHE IN NOT (ACN) in Deutschland ist am Sonntag (26. November) mit einem Gebetsnachmittag im Paderborner Dom zu Ende gegangen. Deutschlandweit haben in diesem Jahr knapp 160 katholische und evangelische Pfarreien ihre Kirchen als Zeichen der Solidarität mit weltweit verfolgten und diskriminierten Christen rot angestrahlt sowie Gebets- und Informationsabende zum Thema Religionsfreiheit veranstaltet.

 

Höhepunkte in Kathedralen – Unterstützung durch Radio Horeb und EWTN

Die bundesweit größten Veranstaltungen fanden in den Kathedralen von Dresden, Regensburg und Paderborn statt. Außerdem organisierte KIRCHE IN NOT Gebets- und Informationsabende in der Kirche St. Quintin in Mainz, der Pfarrei St. Sebastian in München und im Passauer Dom. Das Erzbistum Freiburg beteiligte sich mit einer heiligen Messe im Freiburger Münster. Die Pfarrei St. Antonius in Bad Wünnenberg gestaltete einen ganzen Tag mit Reliquien des heiligen Stephanus in den Anliegen des „Red Wednesday“.

Reinhard Backes, Projektreferent bei KIRCHE IN NOT (ACN), und Erzbischof Sebastian Shaw aus Lahore in Pakistan.
Das Innere des Regensburger Doms beim „Red Wednesday“.
Der Passauer Dom während des „Red Wednesday“.
Medienpartner des „Red Wednesday“ war der private katholische Sender „Radio Horeb“, der einen Themenabend zur Aktion in seinem Hauptsitz in Balderschwang gestaltete und den „Abend der Zeugen“ aus dem Regensburger Dom am 22. November bundesweit live übertrug. In Bild und Ton wurden beide Veranstaltungen auch vom katholischen Fernsehsender EWTN übertragen.

 

Gäste aus Burkina Faso, Syrien und Pakistan berichteten

Als „Zeugen“ aus der Weltkirche zu Gast waren in Freiburg der Priester Patrick Bonzi aus Burkina Faso; in Balderschwang, München, Dresden, Bad Wünnenberg und Paderborn der armenisch-orthodoxe Bischof von Aleppo (Syrien), Magar Ashkarian, sowie in Mainz, Regensburg und Passau der Erzbischof von Lahore (Pakistan), Sebastian Shaw.

Der Regensburger Dom beim „Red Wednesday“ 2023.
Die Kathedrale in Dresden während des „Red Wednesday“ 2023.
Der Dom von Paderborn beim „Red Wednesday“ 2023.
Das Freiburger Münster von innen.
Die Kirche St. Quintin in Mainz.
Schwerpunkte der Abende waren der hohe Druck durch Islamisten in den Ländern Subsahara-Afrikas, außerdem die durch Bürgerkrieg, Naturkatastrophen, Misswirtschaft und Sanktionen ausgelöste unerträgliche Lage der Christen in Syrien sowie die komplexen Diskriminierungen und Verfolgungen, denen die Kirche in Pakistan ausgesetzt ist.

 

Die ausführlichen Berichte der „Zeugen“ des Red Wednesday 2023 sind auf www.katholisch.tv in voller Länge als Video abrufbar.

Deutsche Bischöfe nahmen Stellung zu weltweiter Christenverfolgung

Deutlich positionierten sich mehrere deutsche Bischöfe gegen die weltweite Christenverfolgung und für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der Mainzer Weihbischof Dr. Udo Bentz und der Paderborner Weihbischof Matthias König zeigten sich in ihren Ansprachen solidarisch mit den Gästen aus der Weltkirche und würdigten den „Red Wednesday“ als belebendes Signal aus der Weltkirche für den Glauben in Deutschland.

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer während des „Red Wednesday“ im Regensburger Dom.
Gebetsnachmittag im Paderborner Dom.
Ein besonders starkes ökumenisches Zeichen setzte der „Red Wednesday“ in Dresden. Dort beteten in der blutrot erleuchteten Kathedrale der katholische Bischof Heinrich Timmerevers, der evangelische Landesbischof Tobias Bilz und der armenisch-orthodoxe Bischof Magar Ashkarian gemeinsam für verfolgte Christen weltweit.

 

KIRCHE-IN-NOT-Geschäftsführer: „Zeichen der Zeit erkennen, ökumenisch die Stimme erheben“

„Dieses sichtbare Zeichen der Einheit hat mich unglaublich berührt“, sagte der Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland, Florian Ripka, im Anschluss an den Gebetsabend in Dresden. „Angesichts der gegenwärtigen Krisen und Probleme müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen und gemeinsam unsere Stimmen erheben.“

Der evangelische Landesbischof Tobias Bilz, der katholische Bischof Heinrich Timmerevers und der armenisch-orthodoxe Bischof Magar Ashkarian (v. l. n. r.) beteten gemeinsam für verfolgte Christen weltweit.
Florian Ripka beim „Abend der Zeugen“ in Balderschwang, dem Sitz des katholischen Senders Radio Horeb.
Teilnehmer am Begegnungstag in St. Sebastian (München) mit Bischof Ashkarian.
Der nächste „Red Wednesday“ sei für den 20. November 2024 geplant. „Pfarreien werden aber auch im nächsten Jahr wieder den ganzen November über Gelegenheit für ihre Gottesdienste und Informationsabende haben“, versicherte Ripka.

 

Nächster „Red Wednesday“ am 20. November 2024

Nähere Informationen zur Aktion „Red Wednesday“ finden sich auf der Webseite www.red-wednesday.de.

Trailer zum „Red Wednesday“ 2023 – Die Welt in ROT für bedrohte Christen