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Russland: Ein Auto für Priester in Sibirien

Russland: Ein Auto für Priester in Sibirien

07.05.2018 HILFSPROJEKT

Seit zwanzig Jahren betreuen die Redemptoristenpatres die katholische Pfarrei vom Unbefleckten Herzen Mariens in der westsibirischen Stadt Kemerowo, über 3000 Kilometer östlich von Moskau. Den drei Patres stehen vier Ordensfrauen von der Kongregation der „Dienerinnen des Heiligen Geistes“ zur Seite.

Die Pfarrei ist sehr aktiv: Jeden Tag wird eine heilige Messe gefeiert und eucharistische Anbetung gehalten. Es gibt Katechesen für Erwachsene, Jugendliche und für Kinder verschiedener Altersstufen.

Kinderkatechese in Russland.
Gottesdienst in einer Pfarrei in der Umgebung von Kemerowo.
Einer der Redemptoristen aus Kemerowo tauft einen jungen Erwachsenen.

Ein besonders beliebtes Angebot sind auch die sogenannten „Ferien mit Gott“, bei denen Familien mit Kindern, Erwachsene und Jugendliche jeweils die körperliche mit der geistigen Erholung verbinden können. Sie kommen heraus aus der Stadt in die Natur und können zugleich ihr Glaubensleben vertiefen.

Katholische Gläubige aus Kemerowo haben zudem im Jahr 2017 am gesamtrussischen katholischen Familientreffen teilgenommen. Einige Jugendliche haben dort ein Theaterstück über die Erscheinungen der Muttergottes von Fatima aufgeführt, deren 100. Jahrestag gefeiert wurde. Kemerowo ist auch ein besonders schönes Beispiel für freundschaftliche Beziehungen zwischen russisch-orthodoxen und katholischen Christen. Schon seit langem besteht hier ein enges und vertrauensvolles Miteinander.

Schon die kürzesten Entfernungen liegen bei 75 bis 90 Kilometern

Der orthodoxe Bischof Aristarch ist im vergangenen Jahr mit dem katholischen Pfarrer Andrzej Legiec und einigen orthodoxen Priestern nach Polen gefahren, um eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen dem orthodoxen Priesterseminar in der Kusbass-Region und dem katholischen Priesterseminar von Rzeszów ins Leben zu rufen.

Die Patres betreuen nicht nur die Gläubigen in der Stadt Kemerowo, sondern sind auch in der Umgebung, dem Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) tätig. Fünf der zehn Orte, die sie regelmäßig besuchen, sind zwischen 190 und 290 Kilometern entfernt, die kürzesten Entfernungen sind 75 bis 90 Kilometer.

Einer dieser Orte ist die Stadt Leninsk-Kusnezki, wo sich bereits in den 1940er-Jahren deutschstämmige Katholiken im Geheimen zum Gebet versammelten. Von Zeit zu Zeit kam ein Priester, der mit ihnen die heilige Messe feierte. Die Patres besuchen diesen Ort zweimal monatlich.

Für ihre Seelsorgearbeit brauchen die Patres jedoch ein Auto. Wir möchten mit 12.000 Euro helfen.

So können Sie helfen

Zahlen und Fakten

Mit 12.000 € möchten wir die Priester in Sibirien unterstützen, damit sie Ihre Mission erfüllen können.
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