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Ein Tropfen Milch: Grundversorgung für Menschen in Aleppo

Ein Tropfen Milch: Grundversorgung für Menschen in Aleppo

KIRCHE IN NOT unterstützt ein Projekt der Maristen in Syrien

22.01.2020 aktuelles
Im syrischen Aleppo ist das tägliche Überleben ein Kampf. Lebensmittel sind unerschwinglich. Es fehlt an Nahrung für die Kleinsten. Die Aktion „Ein Tropfen Milch“ der katholischen Kirche schafft Abhilfe. Helfen Sie mit!

 

Syrien blutet aus allen Wunden. Der Krieg im Land hat Flucht, Zerstörung und Tod über die Menschen gebracht. Niemand weiß, wie es weitergeht und wann der Konflikt beendet ist.

Das Milchpulver-Lager: Jeden Monat werden 3000 Milchrationen an bedürftige Familien ausgegeben.
Im Nordwesten des Landes liegt die Stadt Aleppo. 85 Prozent der Mitglieder der christlichen Gemeinden haben das Land verlassen. Die, die ausharren, sind oft alt und pflegebedürftig oder haben kleine Kinder. Bitterarm sind sie alle.

 

Kirchen und Klöster sind wichtige Anlaufstellen

Staatliche Hilfe für die notleidende Bevölkerung gibt es so gut wie keine. Kirchen und Klöster sind deshalb wichtige Anlaufstellen. Das Kloster der Maristen-Schulbrüder hat daher ein wichtiges Projekt ins Leben gerufen: „Ein Tropfen Milch“.

Eine der Familien, die regelmäßig mit Milchpulver versorgt wird.
Die Lebenshaltungskosten in Syrien sind gestiegen. Das Übrige tun die Sanktionen. Die künstliche Verknappung macht Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs unerschwinglich. Das gilt auch für Babynahrung und Milchprodukte. Mangelerscheinungen und Kinderkrankheiten nehmen zu.

 

3000 Kinder erhalten Milchrationen

In der Ausgabestelle am St.-Louis-Hospital in Aleppo kommt es fast jeden Tag zu Warteschlangen. Eltern, alleinstehende Mütter mit Kindern oder ältere Geschwister holen die Milchration für die Kleinsten ab.

Es handelt sich um Milchpulver, das mit Wasser angerührt wird. Gestaffelt nach Alter der Kinder geben die Maristen und freiwillige Helfer die Milchprodukte aus. Monat für Monat sind es 3000 Stück! Das heißt: 3000 Kinder, die überleben können.

Warteschlange vor der Ausgabestelle des Milchpulvers in Aleppo.
Doch die Ausgabestelle ist weit mehr: Die Helfer vermitteln Wohnungen, Ärztekontakte sowie weitere Lebensmittel- oder Mietbeihilfen.

 

Aus einem „Tropfen Milch“ ist längst ein „Meer der Hilfsbereitschaft“ geworden. Deshalb hat KIRCHE IN NOT auch für 2020 die Finanzierung des Projekts zugesagt.

Unterstützen Sie die Aktion „Ein Tropfen Milch“ in Aleppo

– 35 Euro im Monat kosten Babynahrung und Milchpulver für ein neugeborenes Kind.

 

– 90 Euro pro Monat sorgen dafür, dass 20 Kinder von ein bis zehn Jahren ihre lebenswichtige Milchration bekommen.

 

– 250 Euro monatlich tragen dazu bei, die Kosten für Miete und einen kleinen Lohn für die Mitarbeiter zu decken.

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