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Äthiopien: Eine Kapelle für ein abgelegenes Dorf

Äthiopien: Eine Kapelle für ein abgelegenes Dorf

07.05.2018 HILFSPROJEKT

Das Apostolische Vikariat Gambella liegt im äußersten Westen Äthiopiens und grenzt an den Südsudan. Es handelt sich um ein unterentwickeltes und armes Gebiet, in dem es immer wieder zu Gewalt, Unruhen und Konflikten kommt.

Die meisten Menschen gehören traditionellen Stammesreligionen an und haben noch nie von Jesus Christus gehört. Die katholische Kirche ist ihnen jedoch willkommen, und sobald in einem Ort die Kirche präsent ist, bitten die Menschen der Umgebung darum, von einem Priester betreut zu werden.

Kommunion während eines Gottesdienstes im Apostolischen Vikariat Gambella.
Die Gläubigen müssen ihre Gottesdienste bisher unter freiem Himmel feiern.
Gottesdienst unter freiem Himmel im Apostolischen Vikariat Gambella.

So war es auch, als vor acht Jahren katholische Zivilbeamte in die Stadt Nyininyang versetzt wurden, wo es noch kein katholisches Gotteshaus und keinen Priester gab. Die zugezogenen Katholiken begannen, sich unter freiem Himmel zum Gebet zu versammeln.

Sie schrieben Briefe an den Bischof, in denen sie ihn darum baten, einen Priester zu ihnen zu schicken. Der Bischof entsandte einen italienischen Missionar, der in der Stadt die Seelsorge aufnahm. Anfangs hatte er keine feste Unterkunft, aber er stellte sich unermüdlich in den Dienst der Menschen. So entstand die Heilig-Kreuz-Pfarrei.

Ein italienischer Missionar kümmert sich um die Seelsorge

Bald aber wollten die Menschen in den umliegenden Dörfern mehr über die Frohe Botschaft Christi erfahren. Trotz der schlechten Straßenverhältnisse und der vielen Herausforderungen begann der Priester damit, auch die Menschen in der Umgebung zu betreuen, die noch nie etwas vom katholischen Glauben gehört hatten.
Immer mehr Dörfer kamen dazu, die um Glaubensunterweisung baten. In diesem Jahr gibt es in der Pfarrei wieder mehr als 200 Taufen!

Eines der Dörfer ist Tormorok. Hier leben bereits zahlreiche Katholiken, und immer mehr Menschen wollen sich taufen lassen. Die Gläubigen möchten gerne eine Kirche haben, aber bis zum Sitz der Pfarrei ist es ein Fußweg von sechs Stunden, den vor allem die Kinder und die älteren Leute nicht schaffen.

Bislang versammeln sich die Gläubigen in einer strohgedeckten Hütte, aber der neue Pfarrer Mesert Tadesse möchte ihnen helfen, damit sie endlich eine eigene Kapelle bauen können.

Wir möchten mit 30.000 Euro helfen.

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Zahlen und Fakten

Für 30.000 € will KIRCHE IN NOT den Gläubigen in Äthiopien ein Gotteshaus ermöglichen.
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