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Algerien: Ein Auto für die Seelsorge

Algerien: Ein Auto für die Seelsorge

07.05.2018 HILFSPROJEKT

In Algerien, der Heimat des heiligen Augustinus, leben heute nur noch 5000 Katholiken. Das Land ist das größte Land des afrikanischen Kontinents.

Seine Fläche von mehr als 2,38 Millionen Quadratkilometern ist fast sieben Mal so groß wie Deutschland. Von seinen 36,5 Millionen Einwohnern sind 97 Prozent Moslems. Die wenigen Christen, die dort leben, leben weit verstreut. Sie müssen zudem vorsichtig sein, um sich nicht den Vorwurf der Missionierung unter der muslimischen Bevölkerung auf sich zu ziehen.

Der Priester Paul-Elie Cheknoun segnet eine Frau.
Gottesdienst in Algerien.

Paul-Elie Cheknoun ist ein junger Priester. Er wurde erst 2016 geweiht. Er ist in Algerien aufgewachsen, seine Ausbildung zum Priester durchlief er jedoch in Frankreich, Nach seiner Weihe entsandte ihn der französische Bischof nach Algerien, als der Erzbischof von Algier um einen Priester bat.

Der junge Priester muss weite Strecken zurücklegen, um die katholischen Gläubigen zu betreuen. Da er dringend ein geeignetes Fahrzeug benötigt, hat er uns um Hilfe gebeten. Er schreibt uns: „Durch die Hilfe, die Sie mir leisten werden, helfen Sie den Christen in Algerien, denen ich mein Leben geweiht habe.“

Wir haben ihm 21.600 Euro für ein Auto versprochen.

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