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Die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT stellt am 22. November in Rom ihren neuen Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ vor. Begleitet wird die Präsentation durch weltweite Aktionen, Gebetsveranstaltungen und Konferenzen im Zeitraum vom 22. November bis zum 4. Dezember. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt, um auf die Situation der Opfer religiöser Verfolgung aufmerksam zu machen – erstmals auch in Deutschland.

„Als Organisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt, ist KIRCHE IN NOT dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit besonders verpflichtet“, erklärte Dr. Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident der Stiftung. „Leider gibt es immer mehr Verletzungen dieses Menschenrechts. Alle Religionen sind betroffen. Wir laden deshalb Menschen auf der ganzen Welt dazu ein, zusammen mit KIRCHE IN NOT für Religionsfreiheit einzustehen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.“
Das Kolosseum in Rom wurde im Februar 2018 in rotes Licht getaucht.
Eisham Mashiq, Tochter von Asia Bibi.
Situation in über 190 Ländern im Fokus

Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ erscheint bereits zum 14. Mal. Er nimmt die Situation in über 190 Ländern in den Blick und dokumentiert die aktuelle Rechtslage sowie Verstöße gegen das Recht auf Religionsfreiheit im Zeitraum von 2016 bis 2018. Außerdem zeigt der Bericht, wie sich die Situation in einigen Brennpunktländern entwickelt hat.

Am 22. November werden die Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ in der Italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch in anderen Metropolen wie Madrid, Paris, Santiago de Chile und São Paulo finden an diesem Tag Präsentationen statt. Bei der Veranstaltung in Rom werden neben dem Präsidenten der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT, Mauro Kardinal Piacenza, unter anderem auch Gäste aus Ägypten und Pakistan sprechen. In beiden Ländern leiden Christen und andere religiöse Minderheiten verstärkt unter den Verletzungen der Religionsfreiheit.

Internationale Aufmerksamkeit hat in jüngster Zeit der Fall Asia Bibi erregt. Die wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tod verurteile Katholikin war nach über sieben Jahren Haft freigesprochen worden. Daraufhin erhob sich gewalttätiger Protest radikalislamischer Kräfte in mehreren pakistanischen Städten. Derzeit setzen sich mehrere europäische Länder für die Ausreise der fünffachen Mutter ein, darunter auch Deutschland.

„Roter Mittwoch“ und Aktionen in zahlreichen Städten weltweit

Auf das Schicksal von Asia Bibi macht KIRCHE IN NOT Italien mit einer spektakulären Aktion bereits am 20. November aufmerksam: In Venedig werden unter anderem die Rialtobrücke, Teile des Canal Grande und weitere Gebäude rot angeleuchtet.

Titelblatt des neuen Berichts zur weltweiten Religionsfreiheit

KIRCHE IN NOT hat vor einigen Jahren die Aktion der rot erleuchteten Bauwerke ins Leben gerufen, um ein sichtbares Zeichen gegen religiöse Diskriminierung zu setzen. Vielerorts hat sich dafür die Bezeichnung „Red Wednesday“ (roter Mittwoch) eingebürgert. Im Zusammenhang mit dem neuen Bericht zur Religionsfreiheit wird die Aktion unter anderem in folgenden Städten stattfinden: Paris (22. November), Barcelona (23. November), London (28. November), Sydney (28. November), Washington (28. November). In Barcelona wird erstmals die Kirche „Sagrada Família“ rot angestrahlt, in Paris wie schon in den Jahren zuvor die Kirche „Sacre Coeur“ auf dem Montmartre. Eine besondere Verbreitung erfährt die Solidaritätsaktion von KIRCHE IN NOT auf den Philippinen: Dort werden über 1300 Kirchen und 30 Schulen in rotes Licht getaucht.

Erstmals „Roter Mittwoch“ in Deutschland

In Deutschland findet in diesem Jahr erstmalig die Aktion „Roter Mittwoch“ statt. Am 28. November wird in Mainz um 19 Uhr ein ökumenisches Gebet für verfolgte Christen in der Kirchenruine St. Christoph stattfinden (Hintere Christofsgasse 3). Dazu wird die Kirche rot angestrahlt. Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative von KIRCHE IN NOT, der katholischen City-Seelsorge, Pax Christi und dem Familienkreis St. Bernhard. Bei der Andacht wird unter anderem Dominikanerpater James Channan aus Pakistan sprechen. Er setzt sich seit vielen Jahren für den christlich-muslimischen Dialog ein.

Bereits am 27. November lädt KIRCHE IN NOT Wohltäter und Interessierte zu einem Begegnungsabend in die internationale Zentrale des Hilfswerks in Königstein ein (Bischof-Kindermann-Straße 23, 61642 Königstein im Taunus). Dort werden die zentralen Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ vorgestellt. Bei einem Podiumsgespräch ist neben Pater James Channan auch der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, zu Gast.

Für Presse- und Medienvertreter stellt KIRCHE IN NOT den neuen Bericht zur Religionsfreiheit bei einem Pressegespräch am 28. November um 11 Uhr im Frankfurter „Haus am Dom“ (Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main) vor.

Das Bekenntnis zu Christus erfordert Mut. Das gilt in einem zunehmend säkularen Europa, aber noch mehr weltweit. In vielen Ländern werden Christen verfolgt und leiden unter Krieg und Terror. Es fehlen die Mittel für die pastorale Arbeit. KIRCHE IN NOT hilft in über 140 Ländern verfolgten und notleidenden Christen. Durch unsere Arbeit laden wir dazu ein, über den Tellerrand zu schauen.

Was wir sehen, lässt uns staunen und gibt neuen Mut: vitale Kirchen, engagierte Gläubige, eifriges Bekenntnis, tätige Nächstenliebe und viele Berufungen. Die gelebte Liebe und das furchtlose Zeugnis dieser „Helden des Glaubens” gibt der Botschaft des Evangeliums immer neue Kraft. In einer Broschüre stellen wir solche Helden des Glaubens vor und bitten um Unterstützung für sie.
Der Priester Alexander Kotsyur hilft im umkämpften Gebiet in der Ostukraine.
Brennende Häuser in der Ostukraine. Die Donbass-Region rund um die Stadt Donezk ist immer noch umkämpft.
Kinder aus der Ukraine.
Jeder Tag ist für sie ein Kreuzweg

Einer dieser Helden des Glaubens ist der Priester Alexander Kotsyur aus der Ukraine. Er wurde erst vor wenigen Jahren zum Priester geweiht – aber jeder Tag seines priesterlichen Lebens ist ein Kreuzweg.

Kotsyur gehört zu einer Gruppe von Priestern, die die kleine katholische Minderheit in der Donbass-Region in der Ostukraine betreuen. Dort tobt seit Jahren ein brutaler Krieg zwischen der Ukraine und prorussischen Kräften.

Große Not im Osten der Ukraine

„Auch wenn die westlichen Medien kaum darüber berichten: Jeden Tag kommen dort Menschen ums Leben. Ich habe schon so viele Menschen sterben sehen“, berichtet der Priester. Die Bewohner sind abgeschnitten von jedem Kontakt nach außen. Viele Häuser sind zerstört. Die Not ist groß. Es fehlt an fast allem.

Allein die Priester haben die Möglichkeit, die Kriegszone zu verlassen. Sie bringen Hilfskonvois auf den Weg. Häufig werden diese jedoch beschossen. Die Menschen sind für jede Gabe dankbar: eine warme Mahlzeit, ein Lebensmittelpaket oder auch ein kleines Weihnachtsgeschenk.

In Privathäusern und ausgebrannten Kapellen feiern die Priester mit den Gläubigen die heilige Messe. „Am schlimmsten ist es, wenn junge Menschen sterben. Sie gehen nur kurz raus zum Angeln oder um Freunde zu treffen und kommen nie wieder“, erzählt Kotsyur.

Doch gerade für Kinder und Jugendliche versucht er, sich immer wieder zusammenzureißen und Zuversicht zu verbreiten. In den Dörfern organisiert er zusammen mit freiwilligen Helfern Freizeitprogramme für Kinder. „Nur ein paar Stunden Abwechslung“, so der Priester.

Große psychische Belastung für Seelsorger

Es ist eine Abwechslung, die ihm selbst nicht gegönnt ist. „Die psychische Belastung ist enorm. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte. Ich bin jeden Tag bereit, mein Leben zu verlieren.“

Diese und weitere Beispiele finden Sie in unserer neuen Broschüre „Helden des Glaubens“. Weisen Sie auch Freunde und Bekannte darauf hin! Die Geschichten der Helden des Glaubens sind das beste Argument gegen Kirchenkritiker.

Bitte helfen Sie den Helden des Glaubens mit Ihrer Spende. Ihre Hingabe ist eine Anfrage an unsere Nächstenliebe. Seien Sie durch Ihre Großherzigkeit die Antwort darauf!

Unser Hilfswerk bietet für Pilger zum Weltjugendtag in Panama-Stadt (Panama) vom 22. bis 27. Januar 2019 einen kleinen geistlichen Reisebegleiter an: die „Prayerbox für unterwegs“.

Die Metallbox ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Neben einem Kreuz, einem Weihwasserfläschchen und einem kleinen Rosenkranz enthält sie auch ein Faltblatt mit den Grundgebeten „Vaterunser“, „Ave-Maria“, dem Glaubensbekenntnis, dem Kreuzzeichen und dem „Ehre sei dem Vater“ auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Für Weltjugendtagspilger ist die „Prayerbox für unterwegs“ kostenlos. Weitere Interessenten können die Prayerbox bei KIRCHE IN NOT zum Preis von zwei Euro zzgl. Versandkosten bestellen.

Die „Prayerbox für unterwegs“ von KIRCHE IN NOT gibt es bereits seit 2007. Rund 150 000 Stück wurden seither verschickt. In der Vergangenheit hatten wir Sie bereits aufgerufen, Urlaubsfotos mit der Prayerbox einzusenden.

Seit 2007 bereits 150 000 Prayerboxen verschickt

Rückmeldungen kamen unter anderem aus Australien, den USA, Italien und zahlreichen anderen Ländern. Schicken Sie uns gerne weiterhin Ihre Fotos mit der Prayerbox!

Neben der „Prayerbox für unterwegs“ gibt es auch weitere Sonderausgaben, zum Beispiel zum Jahr der Barmherzigkeit, für Pilger oder die „Prayerbox für verfolgte Christen“. Der Erlös kommt der Arbeit von KIRCHE IN NOT für verfolgte und notleidende Christen zugute.

Prayerboxen werden auf einer „Fazenda” bestückt

Auch die Herstellung der „Prayerbox” dient einem guten Zweck: Bestückt wird die kleine Dose von jungen Erwachsenen des „Bauernhofs der Hoffnung” (Fazenda da Esperança) auf Gut Bickenried in Irsee im Allgäu.

Neben der Arbeit und dem Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls sind regelmäßiges Gebet, Gottesdienste und das Studium der Heiligen Schrift wesentliche Bestandteile der Therapie. Die „Fazenda” versteht sich als geistliche Gemeinschaft und unterscheidet sich dadurch von anderen Therapiezentren und Fachkliniken.

Einzelpilger, Gruppenbegleiter oder Jugendpfarrer können die Prayerbox kostenfrei bestellen

Unser Hilfswerk gibt anlässlich des bevorstehenden Allerheiligenfestes am 1. November ein Buch mit Heiligenbiografien heraus. Darin werden die Lebensläufe und -geschichten von 36 Frauen und Männern aus der über 2000-jährigen Kirchengeschichte vorgestellt.

Darunter befinden sich einige bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Apostel Andreas, der heilige Maximilian Kolbe oder die heilige Elisabeth von Thüringen. Aber auch eher unbekannte Heilige wie Benedikt Josef Labre, Euthymia Üffing oder Maria Droste zu Vischering werden vorgestellt.
Gnadenbild in der Wallfahrtskirche St. Anna in Sulzbach-Rosenberg. Die heilige Anna, die Mutter der Gottesmutter Maria, wird ebenfalls in dem Buch vorgestellt.
Titelbild des Buches „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen“.

Autorin des Buches ist Lore Bartholomäus, die die Biografien verfasst und gesammelt hat. Sie hatte für Namens- oder Geburtstage oder Ordensfestlichkeiten den jeweiligen Jubilaren die Lebensläufe ihrer Namensheiligen zum Geschenk gemacht. In der Zusammenarbeit mit jungen Menschen hatte sie bei Jugendwochen Tagesheilige vorgestellt. Diese Loseblattsammlung erscheint nun erstmals als Buch.

„Die Biografien der Heiligen sind nicht bloße Weitergabe von Daten und Fakten. Frau Dr. Bartholomäus schafft es mit ihren Texten, dass der Geist Christi, der die Heiligen inspirierte, spürbar wird. Sie können damit auch eine Richtschnur für unser eigenes Leben werden“, sagt Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.

Das Buch im DIN-A4-Format ist farbig illustriert und hat 96 Seiten. Es eignet sich nicht nur zur eigenen Lektüre, sondern auch als Geschenk für Geburtstage, Namenstage, Ordensjubiläen oder das bevorstehende Weihnachtsfest.

Das Buch „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen. Kurzbiografien ausgewählter Heiliger“ ist für fünf Euro bei KIRCHE IN NOT erhältlich. Es ist bestellbar im Bestelldienst von KIRCHE IN NOT.

KIRCHE IN NOT bietet ein Gebetsblatt an, auf dem das von Papst Leo XIII. verfasste Gebet zum Erzengel Michael abgedruckt ist.
Papst Franziskus hat laut einer Aussendung des vatikanischen Presseamts allen Gläubigen dieses Gebet als Ergänzung zum Rosenkranzgebet im Monat Oktober besonders empfohlen. Auch das wohl älteste Mariengebet „Unter Deinen Schutz und Schirm“ soll nach Wunsch von Franziskus zum Abschluss des Rosenkranzes gesprochen werden.

„Während noch viele Gläubige das Gebet zur Gottesmutter kennen, ist das Gebet zum Erzengel Michael in Vergessenheit geraten – dabei wurde es früher täglich nach der heiligen Messe gesprochen“, erklärte Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland. „Wir bei KIRCHE IN NOT῾ haben diesen Brauch schon vor Jahren wiederbelebt und beten es jeden Tag. Der Schutz vor dem Bösen ist gerade auch für die verfolgten und notleidenden Christen wichtig, denen unser Hilfswerk beisteht.“
Deckenfresko in der St.-Michael-Kirche in München-Berg am Laim.
Vorderseite des Gebetsblattes mit einem Gebet zum heiligen Erzengel Michael.
Titelbild der Glaubens-Kompass-Ausgabe über den Erzengel Michael.

KIRCHE IN NOT bietet zudem ein achtseitiges Faltblatt aus der Reihe „Glaubens-Kompass“ an, in dem das biblische Zeugnis und die Bedeutung des Erzengels Michael als Verteidiger der Kirche und Schutzpatron der Deutschen beschrieben ist.

Papst Franziskus hatte dazu aufgerufen, im Oktober täglich den Rosenkranz zu beten, „und sich so als Volk Gottes zu vereinen in der Bitte an die Muttergottes und den Erzengel Michael, die Kirche vor dem Teufel zu beschützen, der immer darauf aus ist, uns von Gott und untereinander zu trennen.“

Das Gebet zum Erzengel Michael wurde von Papst Leo XIII. im Jahr 1886 verfasst und zwei Jahre später als Bestandteil von „Fürbitten in bedrängter Zeit“ nach der heiligen Messe vorgeschrieben.

Das Gebetsblatt mit dem Gebet zum heiligen Erzengel Michael im Format DIN A7 kostet zehn Cent.

Der Glaubens-Kompass „Der Erzengel Michael“ im DIN-A6-Format kostet 20 Cent zzgl. Versandkosten. Auch größere Stückzahlen für Pfarreien, Wallfahrtsorte und Gebetsgruppen sind verfügbar.

Bestellbar sind beide Artikel entweder online oder bei:

KIRCHE IN NOT

Lorenzonistr. 62

81545 München

Telefon: 089 / 64 24 888 0

Fax: 089 / 64 24 888 50

Die Kongregation der Bene-Mariya-Schwestern wurde 1956 in Burundi gegründet. Ihr Ziel ist es, den Familien dabei zu helfen, im christlichen Geist zu leben und sich am Vorbild der Heiligen Familie von Nazareth zu orientieren.

Die Schwestern arbeiten vor allem mit den Müttern, weil diese gewissermaßen das „Herz“ der Familie sind und den Geist der Familie besonders prägen. Sie sind aber auch in der Ausbildung von Katecheten tätig, erteilen selbst Katechese in Schulen und Pfarreien, leiten Gruppen in den Gemeinden und bereiten Paare auf das Sakrament der Ehe vor.
Die Schwestern freuen sich riesig über die neuen Bücher und danken allen Wohltätern.
Eine Schwester freut sich über die Bücher, die in ihrem Kloster in Tansania angekommen sind.
Ein Priester segnet die neuen Bücher.

Die Kongregation ist missionarisch ausgerichtet, das heißt, die Schwestern sind bereit, ihre Heimat zu verlassen und dorthin zu gehen, wohin die Kirche sie ruft. Inzwischen sind die Bene-Mariya Schwestern (= Schwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens) nicht nur in Burundi, sondern auch in Tansania, im Tschad, in Frankreich und Italien tätig.

Um anderen dabei zu helfen, im christlichen Geist zu leben, müssen die Schwestern diesen Geist jedoch vor allem auch selbst leben und eine tiefe persönliche Beziehung zu Jesus Christus pflegen. Dazu gehört ein intensives Gebetsleben, das aus dem persönlichen und dem gemeinschaftlichen Leben besteht.

In Tansania wächst die Gemeinschaft rasant an. Im Moment sind 33 junge Frauen im Noviziat, und weitere Mädchen wollen sich der Kongregation anschließen. Insgesamt gibt es in Tansania zurzeit 92 Schwestern der Kongregation.

Nun haben aber die Gebetbücher für die vielen neuen Schwestern nicht gereicht. Aber ohne Gebetbücher ist das gemeinschaftliche Gebet nahezu unmöglich. Daher haben uns die Schwestern um Hilfe gebeten, und unsere Wohltäter haben 1.100 Euro für den Kauf von 60 neuen Gebetbüchern gespendet.

Jetzt sind sie erst einmal für die vielen Berufungen gerüstet. Die Schwestern freuen sich riesig und beten für alle, die ihnen geholfen haben.

Helfen Sie der Kirche in Tansania

Um die Arbeit der katholischen Kirche in Tansania weiter unterstützen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden.

„Mit Sicherheit fordert die Evangelisierung im neuen Jahrtausend von uns mehr Kreativität und Präsenz.“ Das schreibt uns der Vizeprovinzial der Kapuziner, Frei Paulo Xavier Ribeiro, aus dem Amazonasgebiet.

Präsent zu sein ist aber eine echte Herausforderung in dieser Region am Oberen Amazonas im Dreiländereck von Brasilien, Peru und Kolumbien. Von der Regierung ist diese Region mit vielen Volksstämmen kaum beachtet, weswegen Korruption und Drogenhandel an der Tagesordnung sind.

Denn eines muss man wissen: Straßen gibt es keine hier. Die Menschen leben entweder in der Stadt (so wie in Manaus) oder entlang des Amazonas und seiner Nebenflüsse, wie dem Jacuraçá, dem Acuruí und dem Içá, die alle schiffbar sind.
Frei Gino Alberati auf dem Weg in ein Tikuna-Dorf im Urwald.
Blick auf den brasilianischen Urwald in der Nähe von Manaus.
Frei Gino vor dem Boot, das auf dem Fluss Ica unterwegs ist.
Zwei Kinder aus der Volksgruppe der Tikuna.

Auch in der Pfarrei Santo Antônio de Lisboa, deren Zentrum die Stadt Santo Antonio do Içá (17.000 Einwohner) ist, am Zusammenfluss des Rio Içá und des Rio Solimões und in der Pfarrei Belém do Solimões ist es undenkbar, Seelsorge und Mission zu betreiben, ohne mobil zu sein.

Betreuung von 34 Gemeinden am Fluss

Von Santo Antônio aus betreuen die Kapuziner neben der Arbeit in der Stadtgemeinde auch 34 Flussufergemeinden entlang des Rio Içá und weitere sechs Gemeinden entlang des Rio Solimões. Zwölf von ihnen sind rein indigene Siedlungen der Tikuna, die hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Fischfang leben.

Auch von Belém, dem Zentrum mit den meisten Tikunasprechenden, werden die Flussgemeinden versorgt. Seelsorge brauchen sie alle, aber besonders die Tikuna benötigen auch Unterstützung und Entwicklungshilfe im Bereich der medizinischen Versorgung, in der Verbesserung der Landwirtschaft und Bildung.

Und hier kommt die Kinderbibel von KIRCHE IN NOT ins Spiel. Denn sie soll den Kindern der Tikuna in der eigenen Sprache das Wort Gottes näherbringen. Seit 2006 arbeiten die Kapuziner mit den Tikuna, die ihre Sprache und Kultur pflegen, aber auch der Kirche gegenüber aufgeschlossen sind.

10 000 Exemplare der Kinderbibel

Etwa 50 000 Sprecher gibt es heute, die meisten in der Diözese Alto Solimões sowie in den angrenzenden beiden Ländern. Eine ganze Reihe von ihnen lebt auch in den Randgebieten von Manaus. Die wichtigsten Gebete, Teile der heiligen Messe und zahlreiche Gesänge sind schon in die Sprache der Tikuna übersetzt.

Ebenso haben die Kapuziner Lehrvideos in Tikuna zu Themen wie Kirche, Sakramente, Berufung, Rosenkranz, Ehevorbereitung, Zehnt­abgabe u. ä. produziert. Katechetisches Material für die Kinder fehlt aber noch ganz.

KIRCHE IN NOT unterstützt deshalb die Übersetzung der bewährten Kinderbibel, die von den Kapuzinern in Zusammenarbeit mit dem Indigenen Antelmo Pereira Ângelo gerade erarbeitet worden ist. 10 000 Büchlein sollen dann für die Kinder der Tikuna gedruckt werden.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Um vor allem verfolgten Christen weiterhin beistehen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden

KIRCHE IN NOT hat den neuen Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ veröffentlicht. Die Handreichung bietet Ratschläge für Menschen, die über die Anwendung medizinischer Maßnahmen für ihre Familienangehörigen entscheiden müssen, wenn sie selbst ihren Willen nicht mehr bekunden können.

Mit dem Faltblatt möchte unser Hilfswerk Betroffenen in verunsichernden Situationen helfen, vernunftgeleitete Entscheidungen zum Wohl ihrer Verwandten auf der Grundlage christlicher Grundsätze zu treffen. Die neue Glaubens-Kompass-Ausgabe rät zu palliativmedizinischer Betreuung, wenn therapeutische Maßnahmen keine Aussicht auf Erfolg mehr haben.
Im Kinderhospiz in Sankt Petersburg: Aleksandr Tkatschenko betet mit einer Mutter und ihrem Kind.

So können zumindest Schmerzen gelindert werden und ein Sterben ermöglicht werden, das die körperlichen, seelischen und geistlichen Bedürfnisse des Menschen im Blick hat. Die Neuerscheinung lehnt jede Form von Euthanasie ab.

Andererseits warnt sie vor unverhältnismäßigen Therapien, wenn beispielsweise Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen und strapaziöse Therapien den Tod lediglich um wenige Tage oder Wochen hinauszögern.

Der zehnseitige Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ im Format DIN A6 kostet 20 Cent zzgl. Versandkosten. Für Pfarreien, Wallfahrtszentren oder Exerzitienhäuser ist er kostenlos.

Sie können ihn in unserem Bestelldienst erwerben.

Titelbild des Glaubens-Kompasses „Leben erhalten und Sterben begleiten”.
KIRCHE IN NOT Deutschland hat in München eine Neuauflage der Dokumentation „Christen in großer Bedrängnis“ vorgestellt.

Das päpstliche Hilfswerk gibt das Buch bereits zum fünften Mal heraus.

Auf 256 Seiten werden Verstöße gegen Religionsfreiheit, Einzelschicksale, aber auch hoffnungsvolle Aufbrüche in 15 Brennpunktländern vorgestellt. Die Dokumentation konzentriert sich auf Vorfälle in den Jahren 2016 und 2017. „Das Ausmaß an Unterdrückung, Gewalt und Verfolgung gegen religiöse Gemeinschaften, darunter auch gegen die Christen, ist nach wie vor auf einem hohen Niveau“, erklärte Berthold Pelster, Experte für Fragen der Religionsfreiheit beim deutschen Zweig von KIRCHE IN NOT und Autor des Berichts.
Islamistischer Terror ist Verfolgungsursache Nummer eins

Zwar sei etwa im Nahen Osten die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) mittlerweile zurückgedrängt, aber die Kämpfer würden sich nun neu organisieren oder als Einzeltäter Anschläge verüben.

Auch in afrikanischen Ländern sei der islamistische Terror Verfolgungsursache Nummer eins. Diese Verfolgung treffe allerdings nicht nur Christen. Die Extremisten machten auch vor ihren muslimischem Glaubensbrüdern keinen Halt.

„Sorgen bereiten uns auch die Entwicklungen in der Volksrepublik China“, sagte Pelster. Dort seien seit Februar 2018 neue Regelungen erlassen worden, die empfindliche Geldstrafen für religiöse Aktivitäten androhen, die nicht staatlich genehmigt sind.

„Schicksale der Opfer religiöser Gewalt sichtbar machen”

„Christen in großer Bedrängnis“ gehe es darum, die Schicksale der Opfer religiöser Gewalt sichtbar zu machen – jenseits von Zahlen, erklärte Pelster: „Es kursieren unterschiedliche Angaben, wie viele Christen verfolgt sind. Das hängt auch damit zusammen, ob bereits gesellschaftliche Diskriminierung zur Verfolgung gerechnet wird oder nicht. Die Grenzen sind fließend. Statt schwer zu ermittelnder Zahlen sollten eher die betroffenen Personen im Vordergrund stehen.“

Zwei Betroffene kamen im Anschluss selbst zu Wort. Franziskanerpater Firas Lutfi lebt im syrischen Aleppo. Sein Kloster ist eine wichtige Anlaufstelle für die notleidende Bevölkerung der zerstörten Stadt, „die die UNO als gefährlichsten Ort der Welt bezeichnet hat“, so Lutfi.

Der Ordensmann schilderte einige Vorfälle, die „wir als christliche Gemeinschaft in Aleppo als direkte Verfolgung betrachten“, etwa die Entführung von Priestern und Gläubigen – darunter auch der beiden Bischöfe Mar Gregorios Yohanna und Boulos Yazigi im Jahr 2013. Seither gibt es von ihnen kein Lebenszeichen.

Hostien vermischten sich mit dem Blut der Verwundeten

Auch Kirchen und Klöster, darunter sein Franziskanerkonvent, seien bombardiert worden. Als eine Bombe während des Sonntagsgottesdienstes in einer Kirche niederging, „vermischten sich die konsekrierten Hostien mit dem Blut der Verwundeten“, sagte Lutfi. „Es gab keinen Ort, an dem wir vor Verfolgung sicher waren.“

Dies habe sich Ende 2016 geändert, als der IS aus Aleppo vertrieben wurde. „Für viele Menschen war dies ein Wunder. Tatsächlich nämlich war die Stadt am 13. Mai 2016 dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht worden. Damals wurde Aleppo noch von Terroristen belagert“, sagte Lufti. Auch wenn die Waffen dort seither schwiegen, herrsche „ein Mangel an allem, was man für ein würdevolles Leben braucht.“

Der Franziskanerpater stellte anschließend zwei aktuelle Hilfsprojekte vor, die er initiiert hat: Die Behandlung traumatisierter Kinder und die Betreuung von Müttern, deren Männer im Krieg gefallen oder sie im Stich gelassen haben.

Lufti dankte KIRCHE IN NOT und allen Helfern: „Ohne aktive Nächstenliebe würde sich der Nahe Osten in ein Museum verwandeln mit alten Steinen, aber ohne die lebendigen Steine im Form von Christen.“ Firas wies auf die Worte von Papst Franziskus hin, wonach das größte Problem der leidenden Christen das Schweigen und die Gleichgültigkeit der Weltgemeinschaft sei. Dieses Schweigen gelte es zu brechen.

Christen in Nigeria schon vor „Boko Haram“ diskriminiert

Eine Hoffnung, die auch Father John Bakeni aus Maiduguri im Norden Nigerias hegt: „Die Welt braucht Fakten und keine Propaganda.“ In seiner Heimat Nordnigeria lebten über 30 Millionen Christen, etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Dennoch hätten sie keinerlei Ansehen und litten unter „sozialer und religiöser Gewalt“. Ihnen würden Chancen auf Bildung, Beschäftigung und der Zugang zu Staatsämtern ebenso verwehrt wie die Genehmigung für den Bau neuer Kirchen. „Die letzte Genehmigung wurde 1979 erteilt“, so Bakeni.

„Christliche Mädchen werden verschleppt und zwangsverheiratet”

Auch würden immer wieder christliche Mädchen verschleppt und zwangsverheiratet. „Wenn wir dann versuchen einzugreifen, werden als nächstes unsere Kirchen niedergebrannt.“

Diese Lage sei mit dem Auftreten der Terrorsekte „Boko Haram“ im Jahr 2009 unerträglich geworden: „Wir haben seither eine Zerstörung unserer Leben, unserer Heimat, unserer Kirchen, Schulen und unserer Kultur durchlitten.“

In seiner Diözese seien allein fünftausend Kirchenmitglieder getötet und weitere fünf Millionen Menschen vertrieben worden. „Boko Haram ist die brutalste Terrororganisation der Welt“, sagte Bakeni. Sein Bistum sei plötzlich mit Unterbringung und Versorgung tausender Flüchtlinge sowie der Terror-Überlebenden konfrontiert gewesen. Dabei habe die Sorge nicht nur den Christen gegolten: „Wir waren die ersten, die Muslime versorgt haben“, erzählte Bakeni. „Viele haben uns dafür kritisiert. Aber unsere Haltung ist: Wenn du einen Bruder in Not siehst, musst du ihm helfen.“

Insgesamt hätten die zurückliegenden neun Jahre der Verfolgung nicht nur zu einem Wachstum der christlichen Gemeinden geführt, sondern auch Christen und Muslime einander nähergebracht, erklärte Bakeni: „Ich verurteile nicht den Islam, sondern den Terrorismus. Er ist der gemeinsame Feind der Menschheit.“ Er wünsche sich aber, dass auch die Muslime ihre Stimmen gegen den Terror aus den eigenen Reihen lauter erheben würden.

Jede Woche kommt es in Nigeria zu mehreren Selbstmordanschlägen. Dennoch sei „Boko Haram“ mittlerweile militärisch auf dem Rückzug. „Aber wenn die Vertriebenen in ihre Dörfer zurückkehren, stehen sie vor dem Nichts“, sagte Bakeni.

„KIRCHE IN NOT ist Licht in der Dunkelheit”

Die hohe Korruption in Nigeria lähme den Wiederaufbau; Hilfe von Seiten der Regierung bleibe aus. „Das einzige Licht in der Dunkelheit für uns war KIRCHE IN NOT“, bekannte Bakeni. Wichtig sei neben der Hilfe auch der direkte Kontakt.

„Die Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT haben nicht nur Gebets- und Hilfsaktionen für Nigeria organisiert, sie haben uns besucht.“ Das sei für die verfolgten Christen ein Hoffnungssignal gewesen. „Die Zuwendung und das Interesse der Öffentlichkeit gibt uns Mut.“

Jedes Jahr gibt die kubanische Bischofskonferenz mit der Unterstützung von KIRCHE IN NOT einen liturgisch-katechetischen Kalender heraus. Für viele Menschen in allen Diözesen des Landes ist er zu einem unentbehrlichen Begleiter durch das Jahr geworden ist.

Die Kirche hat in Kuba nur in sehr begrenztem Umfang Zugang zu den Kommunikationsmitteln. Somit sind diese Kalender ein wichtiges Medium für die Neuevangelisierung. Nicht nur unter Katholiken ist die Nachfrage groß, sondern der Kalender ist auch bei Menschen beliebt, die sonst keinen Kontakt mit der Kirche haben.
Für den Kalender 2018 war ein Poster des Heiligsten Herzen Jesu beigefügt.
Der beliebte Kalender hängt nicht nur in Privathäusern in Kuba, sondern auch in Krankenhäusern oder Behörden.
Zwei Frauen aus Kuba schauen sich den neuen Kalender an.

Jedes Jahr ist der mit zahlreichen farbigen Abbildungen ausgestattete Kalender einem anderen Thema gewidmet. Er enthält zudem auch Gebete sowie wichtige Botschaften des Papstes und der Bischöfe.

Es gibt außerdem viele Bilder, und natürlich werden die katholischen Feste und Heiligengedenktage markiert. Auf diese Weise werden die Leser durch das Kirchenjahr geführt.

Kalender mit vielen Bildern

Der Vorteil eines Kalenders besteht darin, dass er auch von Menschen genutzt wird, die sich keine Bücher leisten können oder aufgrund ihres Bildungsstandes eher wenig lesen. Zudem eignen sich die Heiligenbilder dazu, dass die Menschen sie, wenn der Kalender abgelaufen ist, ausschneiden und an die Wand hängen.

In diesem Jahr war dem Kalendern als besonderes Extra ein Poster des Heiligsten Herzens Jesu beigelegt, das die Gläubigen in ihren Häusern aufhängen können. Für die kubanische Bischofskonferenz ist dieser farbige Kalender ein wichtiges Mittel, den Glauben in den Familien lebendig zu erhalten. Durchschnittlich erreicht jeder dieser Kalender in einer Familie fünf Personen.

Aber er hängt nicht nur in Privathäusern oder im kirchlichen Umfeld, sondern auch in Kliniken, Krankenstationen und Behörden. Vor einigen Jahren hing er sogar in der Kulisse einer nationalen Seifenoper, die im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 30.000 Euro ermöglicht haben, konnten über 400 000 Exemplare gedruckt werden. Unzählige Menschen freuen sich nun darüber, dass sie auch im Glauben durch dieses Jahr begleitet werden.