Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Zwei Erzbischöfe aus Syrien berichteten bei einem Besuch bei KIRCHE IN NOT über die dramatische Lage der Christen in ihrer Heimat, besonders in der umkämpften Stadt Homs. Am Donnerstag ist es in der Hauptstadt Damaskus zu Anschlägen gekommen, bei denen viele Menschen ums Leben gekommen sind.
Der Kustos des Heiligen Landes, Pierbattista Pizzaballa, hat sich im Gespräch mit KIRCHE IN NOT gegen ein gewaltsames Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in Syrien ausgesprochen.
Seit Wochen ist die westsyrische Stadt Homs umkämpft. Viele christliche Einwohner sind bereits geflohen. Der Bischof von Aleppo, Antoine Audo, befürchtet sogar, dass es ähnlich wie im Irak zu Übergriffen auf Kirchen und Christen geben könnte. KIRCHE IN NOT unterstützt die Flüchtlinge mit einer Soforthilfe.
Patriarch Gregor III. Laham ist das Oberhaupt der melkitisch-katholischen Kirche im Nahen Osten. Im Gespräch mit KIRCHE IN NOT spricht er über den Konflikt im Heiligen Land und die besonderen Beziehungen zum Islam. Er plädiert unter anderem für einen eigenständigen Palästinenserstaat.
Seit geraumer Zeit lässt der syrische Präsident Assad auf Demonstranten schießen, die demokratische Reformen fordern. Von Embargos lässt er sich bisher nicht beeindrucken. Mit Angst beobachte man die Lage in Syrien, so ein Bischof aus dem Libanon.
Seit Wochen demonstrieren in Syrien die Einwohner für mehr Freiheiten und gegen Präsident Assad. Das Regime reagiert mit Gewalt und lässt auf Demonstranten schießen. Über 1000 Menschen sollen bereits getötet worden sein. Bitte beten Sie für den Frieden und die Menschen in Syrien. KIRCHE IN NOT hilft vor Ort.
In unserer Reihe “Papstprojekte” präsentieren wir Beispiele unserer Hilfe im Nahen Osten, der Papst Benedikt XVI. besonders am Herzen liegt. Er hat uns um die Unterstützung der Glaubensgeschwister in dieser Region gebeten. Heute: Ein Pilotprojekt der Schwestern vom Guten Hirten in Damaskus.
Viele irakische Christen fliehen aus Angst vor Terroranschlägen in die Nachbarländer, zum Beispiel nach Syrien. Dort leben derzeit 30 000 Flüchtlinge. Da der Winter eingesetzt hat, hat uns ein Bischof um einen Zuschuss für Heizöl gebeten. Helfen Sie den Menschen mit Ihrer Spende.
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